Fotojournalismus praktisch

Fotografisches Arbeiten an Schulen? Unbedingt!

Die Digitalisierung hat auch die Fotografie und das Fotografieren stark verändert. Der analoge Fotomarkt innerhalb eines Jahrzehnts fast vollständig verschwunden. Auf einem Nischenmarkt sind aber nach wie vor Nostalgiker, Foto-Puristen, Künstler oder Hobbyfotografen mit eigenem Fotolabor tätig. Digital aber fotografiert heute fast jeder. Nicht nur Abermillionen Selfies in den sozialen Netzwerken zeugen davon, häufig wird auch mit erstaunlich guten Ergebnissen fotografiert. Und die veröffentlichten Fotos vor allem in den sozialen Netzwerken machen den Fotojournalisten – wie Printjournalisten auch – die (Deutungs-)Hoheit streitig.

Hier hat Schule einen Auftrag und eine Chance: „Das eigene Entwickeln und Gestalten von journalistischen Medien zeigt den Schülern, wie Meinungen beeinflusst und Bilder manipuliert werden können. Dies erhöht die Beurteilungsfähigkeit journalistischer Produkte und führt zu dem Verständnis, dass Medien gesellschaftliche Beziehungen und Willensbildungsprozesse beeinflussen. Das praktische und projektorientierte journalistische Arbeiten vereint alle aus den Bildungsstandards abgeleiteten überfachlichen Kompetenzbereiche: Recherche-, Strukturierungs-, Produktions-, Kooperations-, Präsentations- und Reflexions-kompetenz.“ (Konzept von n-report) Die Fotografie ist dabei von besonderer Bedeutung.

Ankündigung: Fotowettbewerb für Schüler in Niedersachsen

»Meine Freundin ...., mein Freund ....«

Eine gute Freundin oder ein guter Freund sind die Hauptdarsteller in den Fotoreportagen, die Schüler für diesen Fotowettbewerb fotografieren sollen. Ohne Posen oder Faxen. Authentisch und ungeschminkt. Die Reportagen sollen uns Einblick geben in das alltägliche Leben der Freundin oder des Freundes. Sie sollen erzählen von Schule oder Job, von Hobbys, Freizeit und Familie. Und das mit maximal 10 Fotografien. Die besten Arbeiten werden während der Zeit des LUMIX Festivals (20. bis 24. Juni 2018) ausgestellt. Die drei Erstplatzierten erhalten jeweils eine Lumix-Kamera. Ausführliche Informationen in Kürze unter: fotofestival-hannover.de

Teilnahmebedingungen

Einsendeschluss ist der 4. Juni.2018. Teilnehmen können Schüler aus Niedersachen. Erwartet werden Bildgeschichten mit maximal 10 Fotos.        Die Dateigröße der Fotos sollte nicht unter 6 MB sein. Einsendungen unter Fotowettbewerb »Meine Freundin ...., mein Freund ....« auf CD Stick oder per wetransfer.com an: Hans-Jakob Erchinger, Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitiätsentwicklung, Richthofenstr. 29, 31137 Hildesheim, E-Mail: hans-jakob.erchinger@nlq.niedersachsen.de

Jedes Foto muss im Dateinamen den Namen der Fotografin/des Fotografen tragen und eine fortlaufende Bildnummer. In einer Textdatei soll der Freund die Freundin kurz vorgestellt werden. Natürlich müssen darin auch die Adressdaten der Fotografin/des Fotografen enthalten sein.

 

Zum n-report: http://n-report.de/tag/fotojournalilsmus/

Zum LUMIX, dem Festival für jungen Fotojournalismus: http://fotofestival-hannover.de/

Zur Galerie für Fotografie (GAF)in Hannover: http://gafeisfabrik.de/galerie/

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