Schulisches Curriculum Berufsbildende Schulen

Die Leitlinie „Schulisches Curriculum“ unterstützt die Berufsbildenden Schulen bei der Implementierung, Weiterentwicklung und Schärfung schulischer Curricula zur Schul- und Unterrichtsentwicklung im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Diese Leitlinie setzt rechtliche Vorgaben um und ist eine Weiterentwicklung auf Basis des bHO-Konzeptes.

Entsprechend der Leitlinie „Schulisches Curriculum“ sind im Rahmen der didaktisch-methodischen Planung Lernsituationen auf der Basis landeseinheitlicher grundlegender Anforderungen zu erstellen und zu implementieren, die in der Jahresplanung zeitlich-organisatorisch für das jeweilige Schuljahr angeordnet werden (siehe EB-BbS, Punkt 2.7).

Verbindlichkeit und Verlässlichkeit für die Schulentwicklung ist die Voraussetzung für eine verbesserte Abstimmung zwischen berufsbildenden Schulen, insbesondere hinsichtlich möglicher Kooperationen. Zusätzlich unterstützt die Leitlinie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Studienseminaren auf einer verbindlichen Basis. Insgesamt wird eine nachhaltige Unterrichtsentwicklung angestrebt, die jedoch auch zukünftig Raum für (schul-)individuelle Möglichkeiten der Ausgestaltung lässt.

Landeseinheitliche grundlegende Anforderungen an Lernsituationen ermöglichen das Angebot einer abgestimmten Beratung und Unterstützung durch Fachberatung und QM-Prozessbegleitung hinsichtlich der Prozesse im Qualitätsbereich B „Bildungsangebote gestalten‘“ des KAM-BBS.

Diese Leitlinie des Niedersächsischen Kultusministeriums ist die Basis für die Arbeit aller Entscheidungsträger der beruflichen Bildung in Niedersachsen.

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