Utopien - alternative Zukunftsentwürfe

"Utopien sind die Kraftquellen jeder Emanzipationsbewegung. Sie entspringen der Empörung über unerträgliche Zustände und öffnen den Blick auf ein gerechtes Gemeinwesen. In ihnen ist die Hoffnung auf Veränderung angelegt. Doch die kann nur gelingen, wenn aufgeklärtes Denken, wenn politische Urteilskraft zum Zuge kommt" (Oskar Negt)

Aber, wenn wir nicht in der Lage sind, uns Politik auch als die Kunst der Utopie vorzustellen,
ist alles, was uns übrig bleiben wird, eine düstere Zukunft, eine Anti-Utopie."
(Yanis Varoufakis)

"Der Utopiegedanke hat in der Pädagogik eine wichtige Funktion. Er steht dafür, im Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit die Vorstellung eines anderen Lebens für sich bzw. für die Gesellschaft entwickeln zu können. Im Mittelpunkt steht, das Bestehende nicht als unveränderliche „Doxa“ hinzunehmen, sondern durch kritische Reflexion des Bestehenden und das In-Frage-Stellen vermeintlicher „Sachzwänge“ alternative Realitäten zu denken und umzusetzen." (Helmut Bremer und Michaela Kuhnhenne (Hrsg.): Utopien und Bildung, Düsseldorf 2017, S.7)

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder

Nur noch Utopien sind realistisch

Vortrag des Sozialphilosophen Oskar Negt bei den Tagen der Utopie 2013 in St. Arbogast (Vorarlberg, Österreich). Thema: Europa als Utopie im Sinne eines zukunftsweisenden rechts-, sozial- und demokratiepolitischen Konzepts.

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln