Kompetenz-Strukturmodell: Ein Blick über die Grenzen

"Im Rahmen der Demokratie-Initiative (2007 bis 2009) der österreichischen Bundesregierung wurde von einer ExpertInnen-Gruppe ein neues Kompetenzmodell zur Politischen Bildung erarbeitet.

Ziel eines kompetenzorientierten Unterrichts ist ein reflektiertes und (selbst)reflexives Politikbewusstsein. Dabei geht es nicht vorrangig um den Erwerb möglichst umfangreichen Wissens, sondern um Lernangebote, die zum politischen Denken und Handeln befähigen. Angeknüpft wird an der Lebens- und Erfahrungswelt der SchülerInnen selbst.

Folgende Kompetenzen (jene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften, die es SchülerInnen ermöglichen, selbstständig Probleme zu lösen) werden im Bereich der Politischen Bildung gefördert:

  • Politische Urteilskompetenz
  • Politische Handlungskompetenz
  • Politikbezogene Methodenkompetenz
  • Politische Sachkompetenz

Diese vier Kompetenzbereiche müssen anhand von inhaltlichen Beispielen erworben werden. Das dafür notwendige anlassbezogene Arbeitswissen dominiert dabei jedoch nicht das Lernen, sondern besitzt instrumentellen Charakter.

Angestrebt wird die politische Mündigkeit, die eine politische (und gesellschaftliche) Teilhabe ohne Anleitung durch Dritte ermöglicht (z.B. zivilcouragiert handeln, Verantwortung als WählerIn wahrnehmen etc.).

Die enge Kombination mit dem Geschichte- und Sozialkunde-Unterricht wird unterstrichen durch die Zielsetzung, historische Fragekompetenz, historische Methodenkompetenz und historische Sachkompetenz zu vermitteln."


(http://www.politik-lernen.at/site/basiswissen/politischebildung/kompetenzmodell/article/105720.html)

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