Kompetenzerwartungen

Die Kompetenzmatrix des Orientierungsrahmens Medienbildung in der Schule ist eine Zusammenstellung von wesentlichen Medienbildungskompetenzen, die in sechs Lernfeldern und fünf Niveaustufen zusammengestellt sind. Sie folgt im Wesentlichen den Kompetenzerwartungen der KMK, ergänzt und vertieft diese in den Teilkompetenzen und strukturiert und konkretisiert sie in einem praxisbezogenen Modell in einer pädagogisch sinnvollen Progression.

Die Kompetenzmatrix des Orientierungsrahmens Medienbildung in der Schule definiert sechs Kompetenzbereiche:

 

  1. Recherchieren, Erheben, Verarbeiten und Sichern
  2. Kommunizieren und Kooperieren
  3. Produzieren und Präsentieren
  4. Schützen und sicher Agieren
  5. Problemlösen und Handeln
  6. Analysieren, Kontextualisieren und Reflektieren

 

Jeder Kompetenzbereich beinhaltet fünf Kernkompetenzen, die auf jeder Niveaustufe in zwei Teilkompetenzen untergliedert sind. Die sechs Kompetenzbereiche sind im Prozess des Kompetenzerwerbs nicht isoliert voneinander, sondern vielmehr vernetzt miteinander zu betrachten. Im Lernen mit, über und durch Medien entwickeln die Schülerinnen und Schüler in alle Kompetenzfelder berücksichtigenden Bildungsprozessen Wissen, Können und Haltungen sowie ein grundlegendes Medialitätsbewusstsein.

 

Die Kompetenzmatrix zur Medienbildung in der Schule beruht auf dem Ansatz der fachintegrierten Medienbildung. Sie stellt einerseits eine fächerübergreifende Ergänzung der bestehenden Kerncurricula dar und ist zugleich so konzipiert, dass alle Unterrichtsfächer darin Vernetzungsmöglichkeiten für einen medienkompetenzorientierten Fachunterricht finden. So kann der fachliche Kompetenzerwerb gemäß Kerncurricula mit dem Erwerb von Medienkompetenz in der Erarbeitung fachlicher Inhalte und Themen verbunden werden.

 

Darüber hinaus ist die Kompetenzmatrix ein Werkzeug für die Entwicklung schulischer Medienbildungskonzepte im Rahmen von Schulprogrammen und Schuleigenen Arbeitsplänen. Die Kompetenzen der Medienbildung können sowohl mit fachlichen Themen und Inhalten in den Schuleigenen Arbeitsplänen als auch mit schulischen Projekten vernetzt werden. Zugleich ist die Matrix ein grundlegendes Instrument für die Qualifizierung von Lehrkräften im Bereich der Medienbildung.

 

 

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