Globalisierung der Wirtschaft

Globalisierung beginnt nicht erst in der Gegenwart. Sie hat sich über mehrere Jahrhunderte hinweg entfaltet.

„Wenn es einen Einschnitt gibt, von dem an Globalisierung zumindest ein zentrales Thema von Geschichte und Erfahrung wird, dann ist dies das frühneuzeitliche Zeitalter von Entdeckungen, Sklavenhandel und 'ökologischem Imperialismus', nicht das späte 20. Jahrhundert. Ein weiterer Schub lässt sich in Folge der Industrialisierung von Verkehr und Kommunikation ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ausmachen. Globalisierungstendenzen waren für den größten Teil der Menschheit bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts daseinsprägend und wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Bestandteil des Erfahrungsraums breiter Schichten. Die Globalisierungstendenzen des 20. Jahrhunderts bereicherten den Erfahrungsschatz der Menschheit vor allem um Weltkrisen, Weltkriege und die Möglichkeit plötzlicher und schleichender Weltvernichtung. Die ökonomische Verflechtungsdichte von 1913 wurde erst wieder in den 1970er Jahren erreicht, in manchen Bereichen markiert 1913 immer noch ein absolutes Maximum. Eine der nach wie vor packendsten Schilderungen des globalen Kapitalismus findet sich im 1848 von Karl Marx und Friedrich Engels verfassten "Kommunistischen Manifest". Der Globalisierungsschub der 1980er und 1990er Jahre traf auf eine Welt, für die Globalität bereits seit langem nichts Besonderes mehr war.“

http://www.deutschlandfunk.de/juergen-osterhammel-niels-p-petersson-geschichte-der.730.de.html?dram:article_id=102201

Wirtschaft 4.0

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