Friedensbildung

Vor sechzig Jahren, am 25. März 1957, legten die Gründungsväter der heutigen Europäischen Union (EU) mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge den Grundstein für die heutige EU. Was sie damals inspirierte, war der Traum einer friedlichen gemeinsamen Zukunft. Nach 60 Jahren Frieden in Europa scheinen sich in den letzten Jahren die Fronten wieder zu verhärten. Dem muss Schule mit ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag klar entgegenwirken.

 

"Die Friedenspädagogik als Vermittlungsorgan zwischen Theorie (Friedens- und Konfliktforschung) und adressatenbezogener Praxis (Friedenserziehung) leistet durch eigene Theoriebildung und die Entwicklung von Lernmodellen ihren Beitrag zur Analyse und zum Umgang mit Konflikten und Gewalt auf individueller, gruppenspezifischer, national/gesellschaftlicher und auf internationaler Ebene (...).
[aus: Susanne Lin, Stichwort "Friedenserziehung"; in: Handwörterbuch Umweltbildung, hrsg. v. Oskar Brilling/Eduard W. Kleber, Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren 1999, 68-70]

Die Europäische Union – 60 Jahre Frieden

Die Europäische Union – 60 Jahre Frieden

Seit 60 Jahren hat es keinen Krieg zwischen Staaten der EU mehr gegeben. Der ursprüngliche Gedanke der Gründungsmitglieder der EU hat damit eines seiner wichtigsten Ziele erreicht. Doch die Idee muss in jeder Generation weiter wachgehalten werden, damit sie nicht in Vergessenheit gerät. Lesen Sie mehr
Schülerfriedenspreis

Schülerfriedenspreis

Als Anerkennung für hervorragende Initiativen und über die Schule hinausgehende Projekte, die dem friedlichen Zusammenleben dienen, verleiht das Niedersächsische Kultusministerium den Friedenspreis für Schülerinnen und Schüler des Landes Niedersachsen. Lesen Sie mehr
Das 20. Jahrhundert - ein Jahrhundert der Kriege. Und Heute?

Das 20. Jahrhundert - ein Jahrhundert der Kriege. Und Heute?

Die Analyse und die Fähigkeit zum Umgang mit Konflikten und Gewalt als einer Grundlage für Friedenserziehung erfordert auch, sich mit den Ursachen, Bedingungen und Folgen von Kriegen auseinanderzusetzen. Lesen Sie mehr
Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln