Big Data – (k)ein Thema für die Schule?

Im Zusammenhang mit der Digitalisierung fast aller Lebensbereiche werden massenhaft Daten erhoben, gespeichert und verbreitet – und dies zunehmen mehr. Diese Entwicklung wird mit dem Begriff „Big Data“  Die technischen Möglichkeiten, große Datenmengen zu verarbeiten, miteinander in Beziehung zu setzen und so beispielsweise verwertbare Persönlichkeitsprofile zu erstellen, verändern nicht nur die technischen Informations- und Kommunikationsstrukturen, sondern auch Grundkonstanten des sozialen Zusammenlebens.

Die gegenwärtig aufwachsende Generation ist so „gläsern“ wie nie zuvor. Durch die technischen Errungenschaften wie Smartphones und Apps in den Händen von Kindern und Jugendlichen geben diese mehr oder weniger freiwillig eine Menge Daten preis. Durch Einwilligungen, denen man bei der Benutzung unterschiedlicher Software und Apps zustimmen muss, um diese nutzen zu können, erlaubt man Dritten Einblicke sowie Verwendung privater Daten. Kinder und Jugendliche müssen daher für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten sensibilisiert werden.

Dafür ist sicher informationstechnologisches Grundwissen erforderlich. Aber darüber hinaus ist es notwendig, frühzeitig Fragen nachzugehen, wie Big Data die Gesellschaft insgesamt neu strukturiert. Sind wir vielleicht schon in der Orwellschen Überwachungsgesellschaft von 1984 angekommen?

Medienbildung wird hier zu einer Form der politischen Bildung und Medienkompetenz ein wesentlicher Faktor zur Ausbildung gesellschaftlicher Kompetenzen. Es gilt einen kompetenten Umgang mit algorithmusbasierte Informationen, Angeboten und Entscheidungen zu entwickeln.

Big Brother is watching you‘  oder Geheimdienste außer Kontrolle

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Die allgegenwärtige Überwachung durch die Geheimdienste ist eine Gefahr für die Demokratie. Ihr muss mit starken politischen Konzepten und modernster Technologie begegnet werden. Und: Schülerinnen und Schüler müssen sich mit dieser Problematik im Rahmen einer kritischen Demokratieerziehung beschäftigen. Lesen Sie mehr
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