Landestreffen

Rechtspopulismus bekämpfen – Demokratie und Menschenrechte in der Schule stärken

In der modernen Mediengesellschaft fällt es leicht, im Ozean des globalen Meinungsaustauschs menschenfeindliche und rassistische Tendenzen und Einstellungen zu verbreiten und hinter angeblichen und meist unüberprüfbaren Fakten, wissentlichen und willentlichen Falschmeldungen – sog. „fake news“ - oder gar Verschwörungstheorien zu verstecken oder zumindest sie zu tarnen. Und es fällt umso schwerer, diese Tendenzen und Einstellungen als solche zu erkennen, zu unterscheiden und dann zu widerlegen bzw. zu bekämpfen.

Politisch wirksam werden diese Tendenzen über rechtspopulistische Parteien in ganz Europa und z.B. auch in Äußerungen des derzeitigen amerikanischen Präsidenten. Rechtspopulisten teilen die Gesellschaft ein und sogar auf in „Wir hier und so“ und „Ihr dort und anders“ und stellen damit auch wichtige Errungenschaften der Aufklärung, der Emanzipation und der Autonomie des modernen Individuums in Frage (etwa. bzgl. der sexuellen Identität und Orientierung) – im Grunde eine Haltung, die den Imperativ nach der Gleichbehandlung von ungleichen, aber gleichwertigen Menschen vor dem Gesetz und die Garantie der Menschenwürde und der Menschenrechte in Frage stellt.

Das Treffen will vor allem die SuS, aber auch ihre Lehrkräfte der SOR-SMC befähigen und unterstützen, solche offenen und verborgenen Strömungen, die die Ungleichwertigkeit der Menschen propagieren, in der öffentlichen Meinung (auch der im Netz anonym veröffentlichten Meinung) zu erkennen und zu bekämpfen.

Des Weiteren sollen einige Arbeitsgruppen die Schulen anregen und unterstützen, ihren Auftrag als SOR-SMC im oft mühevollen Schulalltag zu erfüllen.

 

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