Karl Marx

Ein Gespenst geht um in Europa

So titeln gegenwärtig zum 200. Geburtstag von Karl Marx diverse Medien in Anknüpfung an die Passage aus dem Kommunistischen Manifest von 1848:

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten.“

Nur wenige Denker haben so große Wirkung entfaltet wie der Philosoph, Ökonom und Gesellschaftstheoretiker Karl Marx. Als Philosoph hat er Freiheit und Emanzipation ins Zentrum seiner Gedanken und seiner politischen Arbeit gestellt. Und Marx‘ Denkansätze sind nach wie vor bedeutsam, um zu verstehen, wie der Kapitalismus funktioniert.

Es lohnt also auch heute noch, ausgehend von den hier präsentierten Filmen, sich aus verschiedenen Perspektiven mit Marx und seinem Denken auseinanderzusetzen.

 

         

   

Der junge Marx

Regie: Raoul Peck
Spielfilm F/D/B 2017, 112 Min.

Paris, 1844: Der 26-jährige Karl Marx lernt im französischen Exil den jungen Friedrich Engels kennen. Trotz ihrer unterschied-lichen Biografien und Lebensrealitäten vertreten beide dieselben Ansichten und werden bald enge Freunde. Gemeinsam mit Karls Frau Jenny führen die beiden Revolutionäre ihren Kampf für die Arbeiterbewegung, der allgegenwärtigen Zensur und Polizeirazzien zum Trotz, unermüdlich fort.

Zusatzmaterial: Interviews.

> Film bei Merlin

 

Mohr und die Raben von London

Regie: Helmut Dziuba
Spielfilm DDR 1969, 95 Min.

London 1856: Karl Marx, von seinen Freunden "Mohr" genannt, lernt den dreizehnjährigen Joe Kling kennen, dessen Familie in erdrückender Armut lebt. Der Junge arbeitet in einer Baumwollspinnerei, zwölf Stunden täglich. Sein Bruder Billy geht als Anführer der "Rabenbande" seinen eigenen Weg. Er meint, Joe über dessen neue Bekanntschaft aufklären zu müssen: "Ein Mann mit Silberknauf am Stock und mit Zylinderhut und allem Drum und Dran ... der hat Zaster." Dass die Familie des Emigranten Karl Marx mit ihren Kindern von spärlich fließenden Honoraren für Zeitungsartikel lebt, weiß Billy nicht. Trotz der widrigen Umstände schafft es Marx, den Klings auf seine Weise zu helfen.

> Film bei Merlin

 
         
     

Karl Marx: Staatsfeind Nr. 1

Regie:
Dokumentation D 2018, 45 Min.
In einer aufwendig produzierten Dokumentation begeben wir uns auf die Spuren des Philosophen. Gestützt auf private Briefe, auf Geheimdienstdossiers und die Spitzelberichte des preußischen Innenministeriums zeichnen wir das spannende Porträt eines vom Schicksal schwer gebeutelten Visionärs.

 

Marx und seine Erben

Regie: Peter Dörfler,
Reportage D 1918, 44 Min.
Reportage über den Philosophen Karl Marx, einem Denker, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Kaum etwas hat die Geschichte des 20. Jahrhunderts so sehr beeinflusst, wie die Theorien des Mannes aus Trier.

   
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