Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung ist bei Kindern und Jugendlichen anzunehmen, die auf Grund von Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung, des Erlebens und der Selbststeuerung in ihren Bildungs-, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten so eingeschränkt sind, dass ihre Teilhabe am Unterricht- und Schulleben der allgemeinbildenden Schule gefährdet ist.

Kinder die sozial emotional auffällig sind, wissen nicht, wann sie in Kontakt mit anderen Personen Gefühle erleben. Die Beeinträchtigungen sind dabei nicht auf unveränderliche Eigenschaften der Kinder und Jugendlichen zurückzuführen. Sie stellen in der Regel einen individuellen Versuch dar, eine als problematisch erlebte Situation zu bewältigen.

Sie können diese Erfahrungen nicht richtig deuten und keine angemessen Entscheidungen darüber treffen, ob sie im Kontakt mit anderen, ihre Emotionen abschwächen, zurückhalten oder verstärken müssen. Kinder mit geringen emotionalen Kompetenzen weisen erhöhtes Risiko für psychische und schulische Probleme auf. Eine frühe Förderung emotionaler Fertigkeiten unterstützt die Entwicklung auch in anderen Entwicklungsbereichen wie Sprache oder Kognition.

Die Schülerinnen und Schüler benötigen Hilfe und Unterstützung, um sich in angemessener Weise entwicklungsfördernd mit sich selbst und ihrer psychosozialen Umwelt auseinander zu setzen, schulischen Anforderungen zu entsprechen und dem Bildungsgang folgen zu können.

Hilfen und Unterstützungen werden in der inklusiven Schule auf Klassen- und Schulebene sowie durch Beratungs- und Unterstützungssyteme angeboten.

 

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