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Bildung für nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen

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Schülerinnen und Schüler, die zukünftig Wirtschaft, Politik und Kultur mitbestimmen sollen, sind heute vor schwierige Aufgaben gestellt. Wie werden sie umgehen mit den Herausforderungen der Globalisierung, der Klimaveränderung, den sozialen Entwicklungen vor der eigenen Haustür, aber auch der Armut in den Ländern des Südens?

Antworten bietet die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit der Orientierung der Bildung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung werden neue Wege begangen, um die Lernenden auf das Leben und Wirtschaften im 21. Jahrhundert vorzubereiten. Im Unterricht werden Fähigkeiten der Lernenden gefördert, die zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen nötig sind. Dabei stehen Inhalte im Vordergrund, die für zukünftige Generationen von Bedeutung sein werden. Anforderungen der aktuellen Kerncurricula und Bildungsstandards werden genauso berücksichtigt wie neuere Ergebnisse der Lehr- und Lernforschung.

Im Bildungsbereich gibt es in Niedersachsen viele Projekte und Netzwerke, die die Bildung für nachhaltige Entwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven entwickeln und Angebote und Lernmöglichkeiten in die Schulen bringen. In diese Maßnahmen sind zahlreiche schulische und außerschulische Kooperationspartner engagiert.

Niedersachsen hat eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die Grundlage für Aktivitäten in vielen gesellschaftlichen Bereichen ist. Sie orientiert sich an den Nachhaltigkeitszielen und den Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes. Erst im September 2015 beschlossen die Staats- und Regierungschefs aller UN-Mitgliedsstaaten 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals/SDGs) mit 169 Unterzielen, die die so genannten Millenniumsziele (2002-2015) ablösen.

 

 

 

 

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