Tourette-Syndrom

Das Gilles de la Tourette Syndrom, kurz Tourette-Syndrom, ist eine organische Erkrankung des Gehirns.

Die Auswirkungen dieser Erkrankung werden auch als "Tics" bezeichnet.

Umgangssprachlich hat jemand einen kleinen Tic, der eine nicht weiter störende Angewohnheit hat.
Menschen, die an einem Tourette-Syndrom leiden, können eine Vielzahl von Tics aufweisen, die sowohl von ihm selbst als auch besonders von der Umwelt als überaus störend empfunden werden.

Die Tics können sowohl in motorischer Form als auch in vokaler Form auftreten und sind Zwangshandlungen, die von den Betroffenen nur geringfügig und nur für kurze Zeit willentlich unterdrückt werden können.

Nach der Unterdrückung des Tics, der Zwangshandlung, entsteht eine mächtige "Spannung" im Körper des Betroffenen, die sich umso heftiger durch das Auftreten des Tics oder einer Folge von Tics "entlädt".

Auflistung möglicher Tourette-Symptome

Lehrkräfte sollten sich umfänglich über dieses Krankheitsbild informieren, um selbst und mit ihnen ihren Schülerinnen und Schüler Verständnis für betroffene Kinder oder Jugendliche zu erhalten und um Vorurteilen und sozialer Benachteiligung entgegenwirken zu können.

Tourette Gesellschaft Deutschland e. V.

14.05.2012
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