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ESF/ EFRE

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Förderung durch EU-Strukturfonds

 

Aufgabe der Strukturfondsprogramme ist es, zum Ausgleich der wichtigsten regionalen Ungleichgewichte in der Gemeinschaft beizutragen. Grundlage für eine Förderung sind von den Ländern auf der Basis der EU-Verordnungen erstellte Operationelle Programme, in denen alle geplanten Förder-Programme enthalten sein müssen. Diese Operationellen Programme müssen von der Kommission genehmigt werden und sind nur mit sehr großem Aufwand wieder zu ändern.

Niedersachsen hat Operationelle Programme für die Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) entwickelt. 

Mehr Informationen über die Grundlagen der Strukturfondsförderung  und die Operationellen Programme gibt es hier:
http://www.mw.niedersachsen.de/master/C47091917_N38017447_L20_D0_I712

 

Der EFRE trägt dazu bei, die Unterschiede im Entwicklungsstand der verschiedenen Regionen und den Rückstand der am stärksten benachteiligten Regionen (einschließlich der ländlichen und städtischen Gebiete, der Industriegebiete mit rückläufiger Entwicklung, der Gebiete mit geografischen und natürlichen Benachteiligungen, wie z. B. der Inseln, Berggebiete, dünn besiedelten Gebiete und Grenzgebiete) zu verringern.

 

Er trägt den Prioritäten der Gemeinschaft Rechnung, insbesondere der Notwendigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation zu stärken, dauerhafte Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten sowie eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Er konzentriert seine Unterstützung auf thematische Prioritäten: z.B.  wird Finanzhilfe geleistet für produktive Investitionen, die zur Schaffung und Erhaltung dauerhafter Arbeitsplätze beitragen, für Investitionen in die Infrastruktur oder für die die Erschließung des endogenen Potenzials durch Maßnahmen zur Unterstützung der regionalen und lokalen Entwicklung.

Die EFRE-Verordnung kann hier nachgelesen werden:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:210:0001:0011:DE:PDF

Den Überblick über alle  EFRE-Programme von Niedersachsen  gibt es hier:
http://www.mw.niedersachsen.de/master/C41328806_N40943083_L20_D0_I712.html 

 

Der ESF sollte die Politik der Mitgliedstaaten unterstützen, soweit sie mit den Leitlinien und Empfehlungen im Rahmen der Europäischen Beschäftigungsstrategie und mit den relevanten Zielsetzungen der Gemeinschaft im Bereich der sozialen Eingliederung, der Nichtdiskriminierung, der Förderung der Gleichstellung und der allgemeinen und beruflichen Bildung übereinstimmt, um stärker zur Umsetzung der Ziele und Vorgaben beizutragen, auf die sich der Europäische Rat vom 23. und 24. März 2000 in Lissabon und der Europäische Rat vom 15. und 16. Juni 2001 in Göteborg geeinigt haben.

 

Die ESF-Verordnung ist hier nachzulesen:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:210:0012:0018:DE:PDF

 

Danach soll der ESF auch  tätig werden, um zur Bewältigung der demografischen Veränderungen in der Gemeinschaft beizutragen, insbesondere durch berufliche Fortbildung während des gesamten Erwerbslebens.

 

Die Unterstützung aus dem ESF im Rahmen der Ziele der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung sowie der Konvergenz sollte sich insbesondere konzentrieren auf eine größere Anpassungsfähigkeit der Arbeitnehmer und Unternehmen, auf eine Stärkung des Humankapitals und einen besseren Zugang zur Beschäftigung sowie eine stärkere Einbeziehung in den Arbeitsmarkt, auf eine bessere soziale Eingliederung benachteiligter Personen, auf die Bekämpfung von Diskriminierung, auf eine Förderung des Einstiegs von nicht erwerbstätigen Personen in den Arbeitsmarkt und auf die Förderung von Partnerschaften für Reformen. Zusätzlich zu diesen Schwerpunkten ist es in den am schwächsten entwickelten Regionen und Mitgliedstaaten erforderlich, intensiver und gezielter in das Humankapital zu investieren, um eine Steigerung des Wirtschaftswachstums, der Beschäftigungsmöglichkeiten sowie der Arbeitsplatzqualität und Arbeitsproduktivität zu erreichen. Weiter legt die Verordnung besonderes Gewicht darauf, Konzeptionen zur Umsetzung und Durchsetzung des gemeinschaftlichen Besitzstands zu erarbeiten sowie die institutionellen, administrativen und justiziellen Kapazitäten zu verbessern.

 

Auf diesem Hintergrund wurden die ESF-Programme von Niedersachsen geplant. Einen Überblick über alle Programme gibt es hier:
http://www.mw.niedersachsen.de/master/C42602462_N40943068_L20_D0_I712.html

 

Auch MK hat eine Reihe von Programmen zur Verbesserung der Bildungssysteme und zur Qualifizierung der Menschen entwickelt.

 

  • Ø EFRE: Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) - Investitionen

 

  • Ø ESF : Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) - Personal- und Sachkosten

 

Das Programm Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) unterstützt ihre Errichtung und Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren. Die Entwicklung von Leitprojekten und Qualifizierungskonzepten sowie die Förderung in ihrem fachlich-inhaltlichen Schwerpunkt stehen dabei im Mittelpunkt.

Informationen für die Antragstellung gibt es hier: http://nbank.de/Oeffentliche_Einrichtungen/Arbeitsmarkt/Bildung_und_Qualifizierung/Ueberbetriebliche_Berufsbildungsstaetten.php

 

  • Ø ESF : Innovative berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung

Mit dem Programm Innovative berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung soll ein Beitrag zur Verbesserung der Berufsbildungssysteme geleistet werden. In beiden niedersächsischen Zielgebieten Konvergenz und Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (RWB) wird das Programm über Antragsstichtage umgesetzt.

Informationen für die Antragstellung gibt es hier:
http://nbank.de/Oeffentliche_Einrichtungen/Arbeitsmarkt/Bildung_und_Qualifizierung/Innovative_berufl_Weiterbildung.php

 

  • Ø ESF : Inklusion durch Enkulturation

Durch eine gezielt im Elementarbereich einsetzende Förderung durch Projekte im Programm Inklusion durch Enkulturation sollen junge Menschen unterstützt werden, eine ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Bildung zu erwerben, um als aktive Bürger/-innen an der Gesellschaft teil zu haben und einen Beitrag dazu zu leisten. Bestehende Maßnahmen sollen durch das Programm ergänzt und erweitert werden, um auch arbeitsmarktferne Personengruppen zu erreichen.

Unterlagen für die Antragstellung gibt es hier.
http://nbank.de/Oeffentliche_Einrichtungen/Arbeitsmarkt/Bildung_und_Qualifizierung/Inklusion_durch_Enkulturation.php

 

  • Ø ESF : Überbetriebliche Ausbildung / Lehrgänge der überbetrieblichen Berufsausbildung (ÜLU)

Ziel der Förderung durch das Programm  Überbetriebliche Ausbildung / Lehrgänge der überbetrieblichen Berufsausbildung (ÜLU) ist die Sicherung einer landesweit einheitlich hochwertigen Ausbildungsqualität.

Unterlagen für die Antragstellung gibt es hier.
http://nbank.de/Oeffentliche_Einrichtungen/Arbeitsmarkt/Arbeits_und_Ausbildungsplaetze/Ueberbetriebliche_Ausbildung.php

 

  • Ø ESF : Ausbildungsverbünde

Mit dem Programm Ausbildungsverbünde soll eine Verbesserung des Ausbildungsplatzangebots sowie ein effektiver Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage auf dem regionalen Ausbildungsstellenmarkt erreicht werden.

Unterlagen für die Antragstellung gibt es hier.
http://nbank.de/Oeffentliche_Einrichtungen/Arbeitsmarkt/Arbeits_und_Ausbildungsplaetze/Ausbildungsverbuende.php

 

  • Ø ESF : Einstellung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben

Das Programm Einstellung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben soll Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben den Abschluss der begonnenen Ausbildung in einem Übernahmebetrieb ermöglichen.

Unterlagen für die Antragstellung gibt es hier.
http://www.nbank.de/Unternehmen/Arbeitsmarkt/Arbeits_und_Ausbildungsplaetze/Auszubildende_aus_Insolvenz.php

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