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Digitale Mediendistribution

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Die traditionelle Medienversorgung von Schulen und Bildungseinrichtungen erfolgte vorwiegend durch die Direktausleihe der Medien bei den kommunalen Bildstellen. Die dynamische Entwicklung der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglicht seit einigen Jahren die digitale Mediendistribution.

Unter digitaler Mediendistribution versteht man dabei die Bereitstellung von Medien in digitaler Form über Datennetze („Online") und / oder optische magnetische Speichermedien (CD, DVD). Steht ein breitbandiger Netzanschluss in den Schulen zur Verfügung, können die Medien via Internet per Download abgerufen auf einen Rechner in der Schule heruntergeladen werden, um sie so unmittelbarer als bisher im Unterricht und in Arbeitsgruppen zu nutzen zu können. Parallel dazu werden die Medien auch auf optischen Trägern angeboten. Hier besteht zusätzlich die Möglichkeit, Medien über handelsübliche DVDAbspielgeräte wiederzugeben. An Software sind lediglich ein Internet-Browser, ein Media- Player (Microsoft oder Real Networks) und/oder eine DVD-Abspielsoftware wie WinDVD oder andere erforderlich. Die Auswahl und Bestellung der Medien erfolgt dabei über eine Online-Datenbank.

Die digitale Mediendistribution erhöht die zeitliche und räumliche Verfügbarkeit der Medien und erlaubt den flexiblen Medieneinsatz in unterschiedlichen Unterrichtsformen, in Frontalunterricht und Teamarbeit oder beim selbstgesteuerten Lernen.

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