Netzwerk Mobiles Lernen

Im Jahr 2017 wird die Veranstaltung am 09./10. März bereits zum 7. Mal statt. Entstanden aus einer Referenzschulveranstaltung der Waldschule Hatten hat sie sich in kurzer Zeit zu einer bundesweit renommierten Größe im Bereich der digitalen Fortbildungsangebote gemausert. Im März 2016 fand sie ihren bisherigen Höhepunkt mit knapp 700 Gästen aus allen Bundesländern. Gestützt und unterstützt durch Schüler aller Schulformen wird dieses Prinzip auch in den Folgejahren verfolgt und auf dem Gelände der Oldenburger Universität neben sehr vielen Workshops ausreichend Platz für Gespräche und Vernetzung geboten. Es hat sich bewährt, dass die Veranstaltung im Jahr 2016 auf zwei Tage ausgeweitet wurde.

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Netzwerk Mobiles Lernen

Inzwischen sind über 200 Schulen in Niedersachsen im Bereich Lernen mit Mobilgeräten aktiv. Um die Schulleitungen und Lehrkräfte weiterhin miteinander zu vernetzen und sie in der Planung, Konzeption und Umsetzung des Unterrichts zu unterstützen bietet der Fachbereich Medienbildung des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung künftig vierteljährlich Netzwerktreffen für interessierte Schulen an.

Pilotprojekt

Im August 2011 entstand im Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung die Grundidee zum Projekt „Mobiles Lernen mit Tablet-Computern“. Ziel dieses Projektes war es, auf das durch digitale Medien veränderte gesellschaftliche Umfeld zu reagieren und die Potentiale dieser Medien für den Unterricht zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren.

Schülerinnen und Schüler haben innerhalb des Projektes, das von 2012 bis 2015 dauerte, einen sachgerechten, selbstbestimmten und verantwortlichen Umgang mit Medien erlernt. Die Nutzung von Tablet-Computern im Unterricht hat sich bewährt und ist ein Ansatz, diese Kompetenzen zu vermitteln.


Schulnoten für den Tablet-Unterricht

Über 500 Teilnehmer bei Online-Befragung zum Projekt "Mobiles Lernen mit Tablet-Computern"

"Wie beurteilst du den Unterricht mit dem Tablet?" Schülerinnen und Schüler der 16 Tablet-Projektschulen in Niedersachsen haben sich über diese Frage Gedanken gemacht. Sie, ihre Eltern und ihre Lehrkräfte haben an einer landesweiten Online-Evaluation teilgenommen, mit der das dreijährige Projekt des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) ausgewertet werden soll. Neben Fragen zur Häufigkeit und Art des Tableteinsatzes sollten die Schülerinnen und Schüler Schulnoten für den Unterricht vergeben und den eigenen Lernerfolg dabei einschätzen. Auch sollten alle Befragten beobachten, inwiefern sich der Umgang mit digitalen Medien für die Tablet-Klassen insgesamt verändert hat. Verbessern sich Rechercheergebnisse und Präsentationen? Wird Projekt- und Gruppenarbeit gefördert? Sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, ihre Daten zu schützen und Urheberrechte zu wahren?
Darüber hinaus wurden Schulen und Lehrkräfte gefragt, welche Klippen sie umschiffen müssen, damit der Tablet-Unterricht reibungslos funktioniert und auch tatsächlich den Unterricht aufwertet.

Anders als bei bisherigen Befragungen zum Medieneinsatz im Unterricht wurden in diesem Fall die Eltern einbezogen, um auch zu den Aspekten Medienerziehung und Mediensozialisation Informationen zu gewinnen. Die Evaluation umfasste insgesamt 70 Fragen, die eine Projektgruppe des NLQ eigens entwickelt und online bereit gestellt hat. Die Ergebnisse sind im Abschlussbericht zusammengefasst und richtungsweisend für die weitere Arbeit mit Tablets an niedersächsischen Schulen.

(Cornelia Schneider-Pungs
Ansprechpartnerin für Mobiles Lernen mit digitalen Medien beim NLQ)

 

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