Texte zur Medienbildung

Heft 1
"Lernen heute - aus medienpädagogischer Perspektive"
1. Auflage – Hildesheim, September 2008
Die veröffentlichten Beiträge knüpfen an die Landeskonferenz Medienbildung in Hannover am 20. Juni 2007, eine Veranstaltung des Niedersächsischen Kultusministeriums zusammen mit dem NiLS und dem Kuratorium des Vereins n-21, an.
Dr. Paul D. Bartsch plädiert dafür, die Diskussion über Medienbildung im Rahmen der Bildungsstandards nicht auf die Vermittlung fachbezogener Kompetenzen (Stichworte: Information, Kommunikation, Kooperation, Präsentation) zu reduzieren. Medienbildung muss Antworten auf die Frage anbieten, was Heranwachsende über die Medien und ihre Welt wissen und über welche Kompetenzen im Umgang mit Medien verfügen sollten.
Nach Prof. Dr. Dieter Spanhel hat der Begriff der Medienkompetenz zu einem eingeschränkten Verständnis von Medienpädagogik geführt, konzentrierte sich das pädagogische Interesse an Medien auf ihren Einsatz zur Verbesserung von Lehr-Lernprozessen. Spanhel öffnet in seinem Beitrag den Blick auf Medienbildung als Teil der Persönlichkeitsbildung. Erst durch dieses Verständnis von Medienbildung kann das Potenzial der Medien für die Persönlichkeitsentwicklung, Veränderung der Lernkultur und Schulentwicklung genutzt werden.
Dr. Wolf-Rüdiger Wagner geht in seinem Beitrag auf Rolle ein, die die Medien bei der Veränderung der Lernkultur spielen. Lernarrangements, die ermöglichen, dass Schülerinnen und Schüler sich mit Lerninhalten und Lernsituationen aktiv auseinandersetzen, ihr eigenes Wissen konstruktiv aufbauen, lassen sich ohne Medien nicht realisieren.


Heft 2
Wolf-Rüdiger Wagner
WebQuest & Co - Die digitale Chance für Lernkultur und Medienbildung
1. Auflage – Hildesheim, August 2009
Der Begriff „WebQuest“ steht für Aufgaben, die mit Hilfe von Informationen aus dem Internet bearbeitet werden sollen. Dies bedeutet, dass bei WebQuests nicht die Vermittlung von Internetkompetenz im Vordergrund steht. Vielmehr geht es darum, die Informationen und Materialien, die das Internet bietet, und die Möglichkeiten zur Bearbeitung von digitalen Informationen, die durch Computer eröffnet werden, für problem- und handlungsorientiertes Lernen zu nutzen.
Für WebQuests spricht, dass sie auch in kürzeren Unterrichtseinheiten zu realisieren sind, die Öffnung zu selbständigerer Arbeit im Internet zulassen und von der Einbindung unterschiedlichster Webaktivitäten profitieren können. Hinzu kommt, dass durch die Vorgabe von ausgewählten Internetlinks zeitaufwendiges und häufig wenig ergiebiges Suchen im Internet vermieden wird.


 

Heft 3
Dorothee Schaffeld
n-report – Journalismus und Schule
Dokumentation eines einjährigen Medienprojektes des NiLS im Rahmen der Weiterbildung an niedersächsischen Schulen
1. Auflage - Hildesheim, September 2009
Als Handreichung für alle Interessierten soll die vorliegende Projektdokumentation vor allem als Ideenbörse und Machbarkeitsappell für die Durchführung eigener Medienprojekte dienen.
Das Projekt n-report vermittelte Medienkompetenz und Berufsorientierung durch praktisches Tun. Informationen suchen, finden und aufbereiten, sich in einem virtuellen Netzwerk begegnen, beraten, vermitteln und lernen stand im Mittelpunkt sowohl der einzelnen Lerngruppen als auch auf der übergeordneten Projektebene.


Heft 4
Ulrich Gutenberg, Tim Krumkühler
Unterrichtsentwicklung mit den IuK-Medien
1. Auflage - Hildesheim, Oktober 2009
Diese Broschüre steht exemplarisch für die Umsetzung der Landtagsentschließung vom 14.12.2007 zum Ausbau eines Medienkompetenznetzwerks Niedersachsen. Tim Krumkühler, als Trainer für Unterrichtsentwicklung und Qualitätsmanagement und Ulrich Gutenberg als Medienpädagogischer Berater haben ihre Kenntnisse und Erfahrungen vernetzt und dabei aus der Praxis heraus ein Beispiel für kompetenzorientierten computergestützten Unterricht dokumentiert.


 

 


Heft 5
Wolf-Rüdiger Wagner
Gefährliches Lesen
Die Schmutz- und Schundkampagne in den 1950er Jahren Ein Blick in die Geschichte der Medienkritik
1. Auflage - Hildesheim, September 2010
Die Medien und ihre Wirkung auf den Einzelnen und die Gesellschaft geraten immer wieder in die Kritik. Daher müssen sich auch Schule und Lehrer immer wieder neu mit dem Einfluss der Medien auf Kinder und Jugendliche auseinandersetzen. Medien sind Folge und Ursache gesellschaftlichen Wandels. Wenn von Medien keine Wirkungen ausgingen, brauchte man sich auch nicht Gedanken über Medienbildung zu machen. Die hier zusammengestellten Materialien sollen darauf aufmerksam machen, dass sich der öffentliche Diskurs über Medien häufig auf den Austausch von Klischees beschränkt, mit dem kein Erkenntnisgewinn verbunden ist.

  • Broschüre Gefährliches Lesen pdf-Datei (1,9 MB)
  • Fotofilm Gefährliches Lesen mpeg4-Datei (12 MB)


Heft 6
Dorothee Schaffeld
n-report – international
1. Auflage - Hildesheim, August 2011
n-report international ist eine Weiterentwicklung des Projektes „n-report“ und baut auf die dort gewonnenen Erfahrungen auf. n-report international ist ein internationales Bildungsprojekt, an dem insgesamt zwanzig Schulen beteiligt sind, davon zehn Schulen aus Niedersachsen und zehn Partnerschulen aus dem Ausland. Die Schüler probieren selbst journalistische Praxis aus. Sie entwickeln Fernseh- oder Radiobeiträge, Fotodokumentationen oder journalistische Beiträge auf der Online-Ebene.


 

Heft 7

Wolf-Rüdiger Wagner

Zur Konstruktion von Realität in den Nachrichten­medien – Ein Beitrag der Medienbildung zur politischen Bildung.
Hrsg. vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), 1. Auflage, Hildesheim, Oktober 2013

Die Broschüre stellt Anregungen bereit, die es ermöglichen, Medienwirklichkeit zu entschlüsseln und Wirklichkeitsangebote und -konstruk­tionen vergleichen zu lernen! Der pädagogische Kern ist dabei, dass Medienkompetenz nicht zuletzt auch auf Strukturwissen über Medien aufbaut. Unterrichtsskizzen und  -materialien zu den Themen ‚Anforderungen an Nachrichtensendungen‘, ‚Nachrichtenwert eines Ereignisses‘  und ‚Informationswert von Bildern‘ erschließen das Themenfeld.


           

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