Texte zur Medienpädagogik (1993-1998)

1) Oskar Negt: Medienwirklichkeit und Erfahrungsverlust (1993)

Das abgedruckte Referat wurde am 22. April 1993 in Hannover bei einer Veranstaltung der Landesmedienstelle gehalten. In seinem Vortrag skizziert der damalige Professor am Institut für Soziologie der Universität Hannover seine Vorstellung der medialen Welt als eine "zweite Wirklichkeit", welche ihre eigenen zeitlichen und räumlichen Strukturen aufweist.

2) Maria Beckmann: Typisch Frau oder muß Frau lernen, ihren Mann zu stehen? (1993)
Die Dezernentin der Landesmedienstelle OStR'in Maria Beckmann untersucht in ihrem Vortrag, der am 18. Februar 1993 in Hannover bei einer Veranstaltung des Niedersächsischen Frauenministeriums gehalten wurde, die geschlechtsspezifischen Identifikationsangebote in Unterrichts- und Massenmedien.

3) Wolfgang Neumann-Bechstein: Fernsehen im Wandel des Alltags (1993)
Im Rahmen der IAK-Studienwoche "Medien in einer neuen Alltagskultur - eine Herausforderung für die Medienpädagogik" vom 25.7.-31.7.1993 in Graz referierte Wolfgang Neumann-Bechstein über die "programmliche Entwicklung des Fernsehens und dessen Rezeption, die Veränderung der Alltagssituation für das Publikum und die künftigen technischen Entwicklungen der Bildschirmmedien".

4) Lutz Goertz: Was ist Virtuelle Realität? Eine Beschreibung für Skeptiker und Neugierige (1993)
Die erweiterte Fassung des Vortrags "Vom Joystick zum Data-Glove. Ein Streifzug durch die Welt der neuen Informationstechniken", welcher im Januar 1993 bei der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Hannover gehalten wurde, bietet einen Einblick in technische und kulturelle Aspekte der sogenannten "Virtuellen Realität".

5) Wolf-Rüdiger Wagner: Von der Aktualität zur Echtzeit - Beschleunigung und Kommunikationskultur (1993)
Wolf-Rüdiger Wagners Text skizziert unter Einbeziehung etlicher Dokumente der Geschichte der Kommunikations- und Informationskultur die Entwicklung der Aktualität von Nachrichten und Informationsaustausch.

6) Horst Heidtmann: Kinder- und Jugendmedien in den 90er Jahren - aktuelle Entwicklungen, Tendenzen und Probleme (1994)
Der Beitrag beruht auf dem Einleitungsreferat eines Seminars über Kindermedien, veranstaltet von der AG Jugendliteratur und Medien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, im September 1993 in Wilhelmshaven.

7) Wolf-Rüdiger Wagner: Alles Medien - oder was? (1995)
Der Text basiert auf einem Vortrag vom 16. März 1995 auf einer Dienstbesprechung des MK-Ref.206 mit den Beraterinnen und Beratern für Schulbibliotheken und Leseförderung. In seinem "Plädoyer für eine integrative Medienpädagogik" fordert Wagner die Schulen auf, "Erfahrungs- und Spielräume zu eröffnen, um den einzelnen zu einer kompetenten, kritischen, aber auch kreativen Nutzung der Medien zu befähigen".

8) Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung: Medienpädagogik in der Schule (1995)
Orientierungsrahmen aus: BLK-Materialien zur Bildungsplanung und Forschungsförderung, Heft 44

9) Pari Niemann, Xenia Bloom, Navina Sundaram: Frau und Fremd in den Medien (1997)
Die abgedruckten Vorträge wurden am 6. März 1996 im Landesfunkhaus Niedersachsen des Norddeutschen Rundfunks gehalten, im Rahmen der Veranstaltung "Frau und Fremd in den Medien" zum Internationalen Frauentag 1996. Zu dieser Veranstaltung hatte die Gleichstellungsbeauftragte des Landesfunkhauses, Pari Niemann, eingeladen.

10) Peter Glotz: Von analog zu digital (1997)
Unter dem Motto „Von analog zu digital“ fand vom 21. bis 27. Juli 1996 in Graz die jährliche Studienwoche der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Kommunikationspädagogik (IAK) statt. „Von analog zu digital“ - das Motto der Studienwoche war zugleich auch der Titel des Hauptreferates, das Peter Glotz in einer öffentlichen Veranstaltung im Landesfunkhaus Steiermark hielt. Unter der Leitaussage „Die neue Kommunikationsfreiheit erfordert von uns die Fähigkeit zur riskanten Selbststeuerung“ plädierte Glotz im Unterschied zu vielen Stimmen aus Politik und Kultur dafür, die Chancen zu intensiverer und gezielterer Kommunikation bewusst wahrzunehmen.

11) Waltraud Cornelißen u. a.: Präsentation der Geschlechter im Fernsehen (1998)
Der Beitrag des Autorenkollektivs resultiert aus einem Forschungsprojekt des Instituts Frau und Gesellschaft und gliedert sich in zwei Teile: In eine Analyse der "Zielvorgaben an die Sendeanstalten und deren mögliche wissenschaftliche Überprüfung" sowie einen Forderungskatalog "zur angemessenen Präsentation der Geschlechter im Fernsehen".

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