Sonderpädagogische Grundversorgung

Bereits im Jahr 1998 wurde in Niedersachsen das Konzept "Lernen unter einem Dach" eingeführt. Daraus entwickelten sich die sonderpädagogische Grundversorgung und die Regionalen Integrationskonzepte.

In der sonderpädagogischen Grundversorgung werden für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Problemen in den Bereichen Lernen, Verhalten und Sprache Förderschullehrerstunden zur Verfügung gestellt. Ein Besuch der Förderschule ist für die Schülerinnen und Schüler, die Bedarf an sonderpädagogischer Förderung in den genannten Förderschwerpunkten haben, nicht mehr zwingend. 
Die Zuweisung von Förderschullehrerstunden für die Grundschulen beträgt zur Zeit zwei Stunden pro Klasse. Den Förderzentren wird ein Stundenkontingent zugewiesen, das nach regionalen und lokalen Gesichtspunkten (z.B. Anzahl der zu fördernden Schülerinnen und Schüler) verteilt wird.
Die Grundschulen entscheiden in Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum, wie die zugewiesenen Sonderschullehrerstunden eingesetzt werden. Sie erstellen ein Förderkonzept, in dem sowohl Gemeinsamer Unterricht als auch Unterricht in zeitlich begrenzten Fördergruppen ausgewiesen sind.

Sonderpädagogische Grundversorgung in der Grundschule erfordert eine intensive Kooperation der Lehrkräfte innerhalb des Kollegiums und mit dem Umfeld der Schule.

 

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Sonderpädagogische Grundversorgung in Niedersachsen

Praktische Beispiele für Regionale Integrationskonzepte (RIK)

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