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Sprache

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Es gibt Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Sprache und Grundschulen mit angegliederten Sprachheilklassen. Insgesamt existieren 63 Standorte In Niedersachsen.

Schüler_innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache, die in allgemeinen Schulen nicht oder noch nicht hinreichend gefördert werden können, erhalten eine umfassende sonderpädagogische Förderung an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt Sprache.

Der Unterricht richtet sich nach den individuellen Bedürfnislagen der Schüler_innen und integriert therapeutischer Methoden. Die Lehrkräfte setzen gezielt Modellierungs-, Frage- und Impulstechniken, damit Sprachlernen sich in offenen, interaktiven Handlungen realisieren kann.

Die Schule für Sprachbehinderte ist als Durchgangsschule konzipiert und führt ihre Schüler_innen in die allgemeine Schule zurück, sobald aufgrund der erworbenen sprachlich-kommunikativen Kompetenzen eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der allgemeinen Schule zu erwarten ist. Nachhaltig angelegte Kooperation mit den allgemein bildenden Schulen ermöglichen, dass Rückschulungen erfolgreich ermöglicht werden und die Schüler_innen auch weiterhin eine ihren Voraussetzungen entsprechende Förderung in der allgemeinen Schule erhalten können.

Im Hinblick auf die präventive Bedeutung früher Hilfen, bieten die Schulen für Sprachbehinderte über ihre sonderpädagogischen Beratungsstellen und Schulkindergärten ein differenziertes Angebot an Beratung und Förderung an. Im Rahmen dieser Frühförderung arbeitet die Schule für Sprachbehinderte eng mit Kindergärten, Grundschulförderklassen, Schulkindergärten und anderen Sonderschulen sowie deren sonderpädagogischen Beratungsstellen - aber auch mit außerschulischen Fachdiensten - zusammen. Dadurch wird gewährleistet, dass über abgestimmte Förderkonzepte dem jeweiligen individuellen Förderbedarf eines Kindes, unabhängig vom Förderort, frühzeitig und nachhaltig Rechnung getragen wird.

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