Erwartete Kompetenzen des Faches Kunst

Im folgenden werden die Kompetenzen, die am Ende des zweiten, bzw. vierten Schuljahrganges erwartet werden, zusammengefasst aufgeführt. Für eine ausführlichere Darstellung sei auf das Kerncurriculum des Faches Kunst verwiesen.

Die Kompetenzen, die am Ende der Klassen 2 bzw. 4 erwartet werden, teilen sich in inhaltsbezogene Kompetenzen (über welches Wissen sollen die Kinder verfügen) und prozessbezogene Kompetenzen (welche Verfahren müssen die Kinder beherrschen, um ihr Wissen anwenden und weiteres Wissen erwerben zu können).
Der Erwerb von Kompetenzen kann grundsätzlich an jedem fachbezogenen Inhalt erfolgen, der die wechselseitige Druchdringung von Wahrnehmen, Gestalten und Reflektieren berücksichtigt.

 

Erwartete Kompetenzen am Ende des zweiten Schuljahrganges

Wahrnehmen

  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen ästhetische Phänomene aus Alltag, Natur, Kunst, aus Realität, Traum, Phantasie und den Medien bewusst wahr.
  • Sie erfassen ansatzweise die Wirkungsweisen elementarer bildnerischer Mittel ausgehend von experimentellen Prozessen.

Gestalten

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden einfache bildnerische Verfahren zielorientiert an.
  • Sie setzen einfache bildnerische Mittel ein.
  • Arbeitsergebnisse werden präsentiert.
  • Die Kinder planen einfache Arbeitsabläufe mit Hilfe und können diese vorbereiten, durchführen, beschreiben und auswerten.

Herstellen von kulturhistorischen Kontexten

  • Die Schülerinnen und Schüler benennen eigene Sichtweisen und begründen sie ansatzweise.

Erwartete Kompetenzen am Ende des vierten Schuljahrganges

Wahrnehmen

  • Die Schülerinnen und Schüler nehmen ästhetische Phänomene und Bildaussagen aus Alltag, Natur, Kunst, aus Realität, Traum, Phantasie und den Medien bewusst wahr.
  • Sie erfassen die Wirkungsweisen elementarer bildnerischer Mittel und Verfahren ausgehend von experimentellen Prozessen.

Gestalten

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden einfache bildnerische Verfahren in zunehmend komplexeren Vorhaben zielorientiert an.
  • Sie setzen einfache bildnerische Mittel im individuellen Ausdruck zielorientiert ein.
  • Die Kinder präsentieren Arbeitsergebnisse und dokumentieren Arbeitsprozesse zunehmend eigenständig und anschaulich.
  • Einfache Arbeitsabläufe werden zunehmend selbstständig geplant, vorbereitet, duchrgeführt, beschrieben und ausgewertet.

Herstellen von kulturhistorischen Kontexten

  • Die Schülerinnen und Schüler begründen eigene Sichtweisen und Wertungen zunehmend differenzierter.
  • Die Kinder nutzen elementare Kenntnisse über bildnerische Mittel und Verfahren zum Verständnis von Werkbeispielen.

Quelle: Kerncurriculum für die Grundschule Kunst, Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten

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