Erwartete Kompetenzen des Faches Gestaltendes Werken

Im folgenden werden die Kompetenzen, die am Ende des vierten Schuljahrganges erwartet werden, zusammengefasst aufgeführt. Für eine ausführlichere Darstellung sei auf das Kerncurriculum des Faches Gestaltendes Werken verwiesen.

Die Kompetenzen, die am Ende der vierten Klasse erwartet werden, teilen sich in inhaltsbezogene Kompetenzen (über welches Wissen sollen die Kinder verfügen) und prozessbezogene Kompetenzen (welche Verfahren müssen die Kinder beherrschen, um ihr Wissen anwenden und weiteres Wissen erwerben zu können).

Der Unterricht im Fach Gestaltendes Werken baut auf den Kunstunterricht der Schuljahrgänge 1 und 2 auf. Der handelnde Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen, die wechselseitige Durchdringung von Wahrnehmen, Gestalten und Reflektieren sowie das systematische Einüben von Werkverfahren führt zum Aufbau von Kompetenzen und befähigt die Kinder dazu, individuelle Gestaltungsergebnisse zu präsentieren. Vorgefertigte Bausätze und starre Gestaltungsvorgaben behindern diesen Prozess.

 

Erwartete Kompetenzen im Fach Gestaltendes Werken

Wahrnehmen

  • Die Schülerinnen und Schüler finden individuelle Zugangsweisen zu ästhetischen Phänomenen und Produkten und nehmen diese bewusst wahr.
  • Die Kinder "be"-greifen unterschiedliche Werkstoffe in ihrer Beschaffenheit und Verwendbarkeit.
  • Sie erfassen den Zusammenhang von Form, Funktion und ästhetischer Aussage selbstgestalteter Produkte und fremdgestalteter Objekte.

Gestalten

  • Die Schülerinnen und Schüler wenden grundlegende Gestaltungsprinzipien mit geeigneten Werkstoffen und Werkzeugen fachgerecht an.
  • Sie setzen sich mit Werkstoffen, Werkzeugen und Werkverfahren auseinander und setzen sie zur Gestaltung individueller Werkstücke fachgerecht und zielorientiert ein.
  • Sie gewinnen in der Auseinandersetzung mit ästhetischen Phänomenen und Werkverfahren Anregungen und realisieren diese.
  • Die Kinder präsentieren selbst gestaltete Werkstücke und reflektieren kriterienorientiert Möglichkeiten der Präsentation.

Herstellen von kulturhistorischen Kontexten

  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, vergleichen und unterscheiden kriterienorientiert handwerkliche und industrielle Werkverfahren.
  • Sie verlgeichen verschiedene ästhetische Objekte miteinander.

Quelle: Kerncurriculum für die Grundschule Kunst, Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten

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