1. Niedersächsische Schulmedientage 2008

Lernen mit und über Medien

Kultusministerin Heister-NeumannDer Erwerb von Medienkompetenz versteht sich als Teil von Allgemeinbildung und ist eine bedeutsame Erziehungsaufgabe als Beitrag zur allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung, die aus Wissen und Können, Anwenden und Gestalten sowie Reflektieren und Handeln erwächst.
Beide Aspekte erfordern eine grundlegende und systematische schulische Medienbildung.

Schule und Bildungspolitik erkennen an, dass das Lernen mit Medien den Erwerb und die Ausprägung fachlicher Kompetenzen unterstützen und damit die Unterrichtsqualität verbessern kann. Dem tragen sowohl die technische Ausstattung der Schulen als auch Beratungs- und Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte bereits weitgehend Rechnung, und dies findet auch seinen Niederschlag in der schulischen Praxis.

Als besondere Problematik der schulischen Medienbildung ist hierbei zu bedenken, dass sich ihre Inhalte nicht in einem Fach wiederfinden, sondern diese über die gesamte Fächerpalette verteilt sind. Hier gilt es – aus Sicht der Schule und des Unterrichts, vor allem aber aus der Perspektive der Lernenden und Lehrenden – systematisch und konzeptionell Ideen und Umsetzungsmaßnahmen vorzustellen.


Am 20. Juni 2007 fand in Hannover eine Landeskonferenz zur Medienbildung statt. Sie hatte das Ziel, Personen, die in Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen des Landes tätig sind, für die Bedeutung der Medienbildung für Schulentwicklung und die Qualitätsverbesserung von Unterricht zu sensibilisieren und auf diese Weise neue Impulse für verstärkte medienpädagogische Aktivitäten zu vermitteln. Die Konferenz hat als eine Form der Fortführung der dort intensiv geführten Diskussion beschlossen, im Jahr 2008 Regionalforen zur Medienbildung durchzuführen. Bei diesen regionalen Veranstaltungen sollten Best-Practice-Beispiele aus dem Unterricht bzw. Projekte aus Schulen, Kindertageseinrichtungen und Unterstützungseinrichtungen des regionalen Umfeldes präsentiert und in begleiteten Workshops bzw. Gesprächskreisen ausführlicher vorgestellt und diskutiert werden (z. B. Web-Projekte, Audio/Radio-Arbeit, Video-Arbeit, regionale Film-Wettbewerbe, Praxisbeispiele aus Notebook-Schulen, Lernkultur mit Medien an Medienprofilschulen, besondere Medienprojekte, regionale Bildungsserver, regionale Mediennetzwerke, Medienkultur-Darbietungen, etc. ).
Auf diese Weise wollen wir das Potenzial medienpädagogischer Arbeit an niedersächsischen Schulen aufzeigen und anderen Schulen Anregungen für die eigene Arbeit vermitteln.
Dies passiert nun in 7 Regionen Niedersachsens:

  • Göttingen am 24. September 2008
    Universität Göttingen im Waldweg
  • Aurich am 1. Oktober 2008
    IGS Aurich West / Stadthalle Aurich / Carolinenhofkinos
  • Rotenburg am 8. Oktober 2008
    BBS Rotenburg
  • Verden am 9. Oktober 2008
    Stadthalle Verden
  • Osnabrück am 29. Oktober 2008
    Kreistag Osnabrück
  • Braunschweig/Peine am 29. Oktober 2008
    Ilseder Hütte
  • Hannover am 5. November 2008
    Multimedia-BBS Hannover

Ich bedanke mich beim Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS), das die Schulmedientage in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) und dem Verein n-21 federführend betreut, und besonders bei den medienpädagogischen Beraterinnen und Beratern in Niedersachsen, in deren Händen die Konzeptionierung, Vorbereitung und Durchführung vor Ort liegt.
Bei der Durchführung der Schulmedientage können sich diese auf die bewährte Infrastruktur der kommunalen Medienzentren stützen, die sich z. T. als Kooperationspartner der jeweiligen Schulmedientage auch institutionell beteiligen.

Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann

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