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Ökonomie

„Dass Wirtschaft und Politik und ökonomisches und politisches Lernen eng zusammenhängen und dass dieser Zusammenhang fachdidaktisch theoretisch und praktisch höchst relevant ist, sind triviale Einsichten.“ (Reinhold Hedtke: Ökonomisches Lernen, Bielefeld 2003)

Wenn dies so trivial ist, was bedeutet es dann aber konkret, wenn ökonomisches Lernen „Kenntnisse über die Funktionslogik des ökonomischen Systems vermitteln und zur aktiven und reflektierten Teilhabe am Arbeitsleben befähigen (will)“ und „ Lernende (…) mit dem Prozess der Produktion und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen vertraut sowie auf eine Rolle als ‚mündige Verbraucher‘ vorbereitet (werden).“? (Arbeitsbereich AGORA Politische Bildung des Instituts für politische Wissenschaft der Universität Hannover)

Die Vermittlung von Kenntnissen über die „Funktionslogik des ökonomischen Systems“ muss sicher auch die gegenseitigen Bedingungen von Politik und Ökonomie einbeziehen. Dabei ist von besonderer Relevanz, sich der verschiedenen möglichen Perspektiven der Beschäftigung mit dem „ökonomischen System“ bewusst zu sein und interessenorientierte Interpretationen wahrnehmen zu können.

Ein und derselbe Sachverhalt, wie z. B. das Thema „Mindestlohn“, wird sicher aus betriebswirtschaftlicher Perspektive anders beurteilt als aus volkswirtschaftlicher Perspektive oder gar einer Sichtweise der politischen Ökonomie. Unterschiedlich werden dabei auch soziale und ökologische Aspekte entweder einbezogen oder ignoriert. Und sehr unterschiedlich sind sicher auch die Antworten die Unternehmen, Gewerkschaften oder die Beschäftigten selbst dazu finden.

Auf diesen Seiten sollen sukzessive unterschiedliche Zugänge zur Beschäftigung mit Problemen von Politik und Ökonomie präsentiert und Anregungen und Materialien zur Auseinandersetzung mit der "Funktionslogik des ökonomischen Systems“ angeboten werden. Fragen der politischen Einflussnahme (Lobbyismus), wirtschaftlicher Machtverhältnisse und möglicher wirtschaftspolitischer Alternativen werden dabei nicht ausgeschlossen. Diese Seiten ergänzen so die Informationen des Fachportals Wirtschaft auf dem NiBiS.

 

Ziele, Kompetenzen und Themenbereiche

Ziel der ökonomischen Bildung muss sein, dass Schülerinnen und Schüler lernen, „eigene Vorstellungen von einem guten Leben und ihren Anforderungen an die Wirtschaftswelt zu entwickeln (...) und dass es wichtig ist, sich allein und in der Gemeinschaft für seine Interessen einzusetzen." Oder: "Schülerinnen und Schüler erfassen wirtschaftliches Handeln in den Kategorien der ökonomischen Verhaltenstheorie."

Wirtschaftspolitik

Weltweit lagern 32 Billionen Dollar auf Schwarzgeldkonten, laut einer Studie von Tax Justice Network. Allein für die Euro-Zone schätzt die Europäische Kommission den Steuerausfall auf über eine Billion Euro jährlich.

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Wirtschaftsexperten diskutieren bei Zeit online über Geld, Zins und Alternativen zur herrschenden Wirtschaftsordnung.

Wirtschaftsberichterstattung

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Medien als Wirtschaftsfaktor

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Als Wirtschaftszweig zählt die Medienbranche zur Kultur- und Unterhaltungsindustrie und erzielt jährlich Einnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe. Der Fernsehmarkt ist dabei neben dem Spielesektor der bedeutendste Wirtschaftsbereich. Innerhalb der Medienbranche ist Werbung ein wichtiger Umsatzfaktor.

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