Suchtauffälligkeiten

Viele Schulleitungen und Seminarleitungen fühlen sich im Umgang mit gesundheitsbedingten Auffälligkeiten von Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verunsichert, da sie nicht wissen, wieso sich die Lehrkraft, die Mitarbeiterin, der Mitarbeiter in letzter Zeit so verändert hat.
Neben der Unsicherheit über die möglichen Ursachen für das veränderte Verhalten der betroffenen Lehrkraft, Mitarbeiterin oder Mitarbeiter besteht bei vielen Schulleitungen und Seminarleitungen der Wunsch, der entsprechenden Lehrkraft oder Mitarbeiterin, dem Mitarbeiter Hilfestellung anzubieten, da man die Lehrkraft, die Mitarbeiterin, den Mitarbeiter beispielsweise schon lange kennt und die bisher geleistete Arbeit zu schätzen weiß.

Doch wie kann die Person angesprochen werden, wo doch so wenig über die verhaltensbedingten Ursachen bekannt ist?
Welche rechtlichen Aspekte sind zu berücksichtigen?
Macht man alles richtig, wenn die Person angesprochen wird?
Diese Fragen stellen sich viele Schulleitungen und sollen daher im Mittelpunkt der Fortbildungsveranstaltung stehen.

Um den Vertrauensschutz zu gewährleisten, unterschreiben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung eine Schweigepflichterklärung.

Folgeveranstaltungen oder Einzelberatung und Coaching können nach dem Bedarf der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereinbart werden.

Ziel des Fortbildungsangebotes ist es, die gesundheitsbedingten Auffälligkeiten in der Schule oder im Studienseminar anhand konkreter “Fälle“ der beteiligten Schul- und Seminarleitungen zu bearbeiten und damit Handlungssicherheit für die Schul- und Seminarleitung zu erzielen.
Hierbei geht es nicht um das Stellen von medizinischen oder psychologischen Diagnosen oder Therapieplänen, sondern das Aufzeigen von Handlungsoptionen, die eine Leitungsperson im Rahmen ihrer Personalverantwortung geben kann.

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Abteilung 4

    Ansprechpartnerin

    Julia E.-M. Boettcher
    Tel.: 05121 1695-267

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