Die Frage nach dem Sinn und die Unbegreiflichkeit Gottes

Der Kompetenzbereich „Die Frage nach dem Sinn und die Unbegreiflichkeit Gottes“ eröffnet den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Suche nach Lebenssinn die Berührung mit dem christlichen Glauben an den unbedingt liebenden und zugleich unbegreiflichen Gott. Die Spannung von Nähe und Ferne, von geschichtlicher Konkretheit und transzendenter Verborgenheit stellt dabei ein kritisches Korrektiv für jede psychologisch projizierende, interessengeleitete oder fundamentalistisch anmaßende Gottesauffassung dar und ermöglicht den Jugendlichen die Option von Freiheit und Identität.

 

Am Ende von Schuljahrgang 6

Die Schülerinnen und Schüler...

  • nennen Gottesbezüge und Glaubenszeugnisse im Umfeld.
  • deuten bildhafte Formen des Sprechens von Gott.
  • beschreiben das Gebet als eine Form des Sprechens mit Gott.
  • setzen sich mit Lebensgeschichten von glaubenden Menschen auseinander.
  • sprechen angemessen über Gottesdarstellungen in unserer Kultur.
  • gestalten Formen des Sprechens von und mit Gott.

 

Am Ende von Schuljahrgang 8

Die Schülerinnen und Schüler...

  • beschreiben geschichtliche und zeitgenössische Gottesvorstellungen.
  • erläutern das alttestamentliche Bilderverbot als Ausdruck der Unverfügbarkeit Gottes.
  • deuten die Gottesrede Jesu als Ausdruck der Liebe zu den Menschen.
  • grenzen Gottesglauben von Fehlformen des Glaubens ab.
  • setzen sich mit religiösen Motiven in den Medien auseinander.
  • erläutern den Exodus als für Juden und Christen zentrale Gotteserfahrung.
  • gestalten traditionelle Texte und Bilder des Gottesglaubens neu.

 

Am Ende von Schuljahrgang 10

Die Schülerinnen und Schüler...

  • formulieren existenzielle und weltanschauliche Anfragen an Gott.
  • legen umstrittene biblische Texte fachmethodisch angemessen aus.
  • erläutern grundlegende philosophische oder naturwissenschaftliche Positionen zur Gottesfrage.
  • erörtern die persönliche und gesellschaftliche Bedeutung des Gottesglaubens.
  • setzen sich theologisch begründet und argumentativ mit philosophischen oder naturwissenschaftlichen Positionen zur Gottesfrage auseinander.
  • bereiten eigene und fremde Standpunkte bezüglich des Gottesglaubens medial auf.

Quelle: Kerncurriculum Katholische Religion für das Gymnasium Schuljahrgänge 5-10

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