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Berichterstattung über die Finanzmarktkrise

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In der Studie aus  dem Jahr 2010 "Wirtschaftsjournalismus in der Krise – Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik" analysieren die  Autoren Hans-Jürgen Arlt  und Wolfgang Storz die journalistische Arbeit der ARD-Redaktion Aktuell, der (Basis-)Nachrichtenagentur DPA und von fünf überregionalen Tageszeitungen fragen danach, ob der Wirtschaftsjournalismus die Herausforderungen, vor denen er sich vor und während der Krise gestellt sah und sieht bestanden hat oder nicht?

„Der Wirtschaftsjournalismus ist seiner Aufklärungspflicht nicht ausreichend nachgekommen.“

In ihrer Studie üben die Autoren „Kritik am tagesaktuellen Wirtschaftsjournalismus. Dieser habe Dimension, Risiken und Zusammenhänge der aufkommenden Krise allenfalls vereinzelt aufgezeigt und sei insgesamt seiner Verantwortung als "Frühwarnsystem" in keiner Weise gerecht geworden.“

„Der tagesaktuelle deutsche Wirtschaftsjournalismus hat als Beobachter, Berichterstatter und Kommentator des Finanzmarktes und der Finanzmarktpolitik bis zum offenen Ausbruch der globalen Finanzmarktkrise schlecht gearbeitet“.

Mit diesen Kommentaren lassen sich die Ergebnisse der Studie knapp zusammenfassen oder noch drastischer "Ahnungslos, orientierungslos, überfordert", wie Arlt und Storz selbst ihren Beitrag bei carta.info betitelt.


 

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