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Basiskonzept Struktur und Funktion

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Höchst unscheinbar ist so ein Moosblättchen. Und doch steckt viel Perfektion in seinem Bau: Blatt, Zelle, Chloroplast und Enzyme sind optimal für ihre Aufgaben strukturiert. Schon am mikroskopischen Bild des Blättchens erkennt der Biologe den schattigen Standort der Moospflanze.

Wir erwarten, dass biologische Strukturen einen Sinn, also eine Funktion haben. Begreift man die Evolution als jahrmillionenlangen Optimierungsprozess, so ist diese Erwartung berechtigt.

Der Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion ist auf allen Systemebenen zu finden. Er wird in der Qualifikationsphase auch auf molekularer und zellulärer Ebene betrachtet. Die Strukturen werden auf molekularer Ebene so weit schematisch dargestellt, dass auf chemische Strukturformeln verzichtet werden kann.

 

 

Inhaltsbezogene Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler…

  • erläutern Struktur-Funktionsbeziehungen auf der Ebene von Molekülen modellhaft: (DNA-Basenpaarung, Enzyme, Rezeptormoleküle).
  • erläutern Struktur-Funktionsbeziehungen auf der Ebene von Organellen (Chloroplasten, Mitochondrien).

  • erläutern Struktur-Funktionsbeziehungen auf der Ebene von Organen (Sonnen- und Schattenblatt).

Quelle: Kerncurriculum für die Qualifikationsstufe

              

 

 

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