Urheberrecht

Bildungseinrichtungen verwenden Texte, Bilder und Musik sowohl im Unterricht bzw. in der außerschulischen Bildungsarbeit als auch bei der Herstellung von analogen und digitalen Medien und Internetauftritten. Es sind geschlossene Nutzergruppen und öffentliche Nutzung, Aufführungs-, Verwendungs- und Vervielfältigungsrechte betroffen.

Die gesetzlichen Grundlagen hierzu regelt das Urheberrechtsgesetz. Pädagogische Fachkräfte, Kinder und Jugendliche nutzen zunehmend sowohl in Schulen als auch in den außerschulischen Bildungseinrichtungen Techniken, die die Informationsgesellschaft kennzeichnen. Seit dem 13.09.2003 ist das neue Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft (pdf) in Kraft.


Urheberrecht in der digitalen Welt

Sind Privatkopierer Verbrecher? Macht sich strafbar, wer eine CD oder DVD kopiert? Oder sich den Film der Woche auf die Computer-Festplatte speichert? Diese Fragen zu beantworten, ist für Laien, insbesondere aber auch für Bildungseinrichtungen und den dort tätigen Erziehern und Lehrkräften so schwer wie nie zuvor, denn die Veränderungen im Urheberrecht geben bisweilen selbst Juristen Rätsel auf. iRights.info, ein neues Informationsangebot zum Urheberrecht in der digitalen Welt, hilft bei der Orientierung.
siehe www. iRights.info

 

Dies sind die wichtigsten Verwertungsgesellschaften:

  • Die GEMA ist u. a. bei öffentlichen Musikaufführungen zu informieren. Sie ist eine Verwertungsgesellschaft, die die Interessen der Musiker, Sänger, Komponisten usw. vertritt.
    Die VG-Wort vertritt Journalisten, Schriftsteller und Wissenschaftler.
  • Künstler, Fotografen und Filmproduzenten werden von der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst vertreten.
  • Die vff ist für Film- und Fernsehrechte zuständig, u. a. auch für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.
  • Die GVL ist die urheberrechtliche Vertretung der ausübenden Künstler und der Tonträgerhersteller.
  • Die GVU - eine Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. gehört zum Netzwerk von Anti-Piraterie-Organisationen, die die Verbreitung von Raubkopien von Filmen und Software bekämpfen.

Mit der Einführung des Rundfunkbeitrags finden Sie alle Informationen, Rechtsgrundlagen und Online-Formulare zum neuen Rundfunkbeitrag unter http://www.rundfunkbeitrag.de/

Die Filmindustrie informiert über ihre Kampagne gegen Raubkopien unter http://www.respectcopyrights.de/

 

Rob Reid: Ich war als Kind ein großer Science-Fiction-Fan, und wie die meisten Kinder fand ich Außerirdische ziemlich cool. Aber in jeder Geschichte, die ich las, waren die Außerirdischen uns Menschen technisch und moralisch unendlich überlegen – sie benahmen sich uns gegenüber geringschätzig und waren nicht besonders an unserer Kultur interessiert. Entweder machten sie uns Vorhaltungen, wie grässlich zurückgeblieben wir waren oder sie kamen, um ihre schleimigen Tentakel auf unsere Bodenschätze oder ähnliches zu legen.

Ich dachte immer, wäre es nicht toll, wenn die Außerirdischen auch mal uns großartig finden würden? Aber womit könnten wir die Außerirdischen beeindrucken? Technik fällt aus, weil sie ja das Universum überquert hätten, um uns zu besuchen, während wir kaum über den Mond hinauskommen. Mode könnte es auch nicht sein – schauen Sie sich an, wie wir uns anziehen.

Schließlich – so vor zehn Jahren – kam es mir: Vernunftbegabte Außerirdische müssten unsere Musik lieben. Aber wozu Außerirdische in einem Roman auftauchen lassen, wenn sie nicht die Erde zerstören wollen? Ich war in einem Dilemma: Auf der einen Seite Außerirdische, die unsere Musik liebten, aber auf der anderen Seite über irgendetwas so sauer waren, dass sie unsere Zivilisation vernichten wollten.

Irgendwann fiel es mir ein: Unsere Urheberrechtsgesetze! Genauer gesagt, ich ließ die Außerirdischen beschließen, dass wir die „zynischsten, räuberischsten, raffgierigsten Copyright-Regelungen, die je eine Gesellschaft sich gegeben hatte, im ganzen Universum seit Beginn unserer Zeit“ besaßen. Wenn Sie sich das so überlegen, ist es eigentlich schwer zu glauben, dass es nicht mehr Science-Fiction-Geschichten über die Copyright-Gesetze gibt, oder?

 

Auszug aus einem Interview Science-Fiction-Autor und Listen.com-Gründer Rob Reid bei http://www.irights.info/. Dort auch des gesamte Interview.

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder

Kontakt

CAPTCHA Image[ neues Bild ]
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln