Hinweise zum Umgang mit dem Kerncurriculum Kunst (Schuljahrgänge 5 – 10) für das Gymnasium und die Integrierte Gesamtschule

... oder:

Wie ist ein schuleigener Arbeitsplan zu entwickeln?

 Die Fachkonferenz beschließt zu Beginn eines Schuljahres den je für die Doppeljahrgänge (5/6 + 7/8), sowie für Jahrgang 9 verbindlich geltenden Masterplan (siehe nebenstehenden Baustein). Diese weisen die in jedem Halbjahr zu bearbeitenden Kerninhalte bzw. Grundlagen aus und verdeutlichen die neben den damit verbundenen Kompetenzen ebenfalls die aus den Grundlagen, sofern diese nicht zum „Halbjahresthema“ erhoben sind, und Fachmethoden abzuleitenden Kompetenzen, sowie Aspekte des Kulturhistorischen Orientierungswissens. Die von der Fachlehrkraft ausgewählten Themen und Unterrichtssequenzen sind in ihrer Abfolge im Schuljahr nicht verbindlich (siehe Module), doch müssen sämtliche pro Schuljahr bzw. Doppeljahrgang im KC angegebenen Kompetenzen am Ende des Jahrgangs bzw. Doppeljahrgangs nachweisbar sein.

Gleiches gilt für den Schuljahrgang 10, der auf die in den Schuljahrgängen 5 bis 9 erworbenen Kompetenzen und Grundlagen aufbaut, diese vertieft und durch selbstständiges Lernen und Arbeiten ausbaut. Die vorgegebenen Inhaltsbereiche, Fachmethoden und Aspekte des Kulturgeschichtlichen Orientierungswissens sollen sich auch hier gegenseitig durchdringen. Zudem soll dem projektorientierten Arbeiten ausreichend Möglichkeit eröffnet werden.

Die schuleigenen Arbeitspläne des Gymnasium Himmelsthür in Hildesheim sollen hier als Anregung dienen (siehe rechte Spalte). Unter den Inhaltsbereichen wie beispielsweise unter: Bild des Menschen / Mensch finden Sie die Module auszugsweise.


 

Was muss bei der Entwicklung einer kompetenzorientierten Unterrichtssequenz  (beispielsweise „Fantastische Räume“)  bedacht werden?

  • Zeitrahmen, Bilder, Aufgaben/ Prozesse, Materialien, Methoden, Grundlagen, Kulturgeschichtliches Orientierungswissen, Überprüfung müssen berücksichtigt werden.
  • Wesentliche Elemente des Unterrichts sollten aufeinander verweisen (kumulativ, metareflexiv).
  • Kompetenzen sollten in anderen, neuen Situationen wiederholt werden.
  • Eine Anforderungssituation oder ein Problem sollten mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen in Zusammenhang stehen.
  • Es kann von Inhalten, Kompetenzen, Grundlagen, Methoden, kulturgeschichtlichem Orientierungswissen, (Anwendungs-) Aufgaben ausgegangen werden.
  • Etwa 30 % der Unterrichtszeit sollten für situative Bereiche (z.B. ein aktueller Anlass) verbleiben.
  • Es sollten Anlässe zur Reflexion der Prozesse geschaffen werden.

Ziel: Am Ende der Unterrichtssequenz haben die Schülerinnen und Schüler die im Kerncurriculum definierten Kompetenzen erworben!

ROLF BEHME, 2013

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