Gefährliches Lesen

Wer sich mit Medienbildung befasst, muss auch seine Position zu den innerhalb des öffentlichen Mediendiskurses thematisierten Problemen und Fragen klären. Ein Blick in die Geschichte der Medienkritik kann hierbei hilfreich sein, um Distanz zu den oftmals sehr aufgeregten aktuellen Debatten zu bekommen.
In die aktuellen Debatten ist man immer in irgendeiner Form selbst involviert, hat seine subjektiv gefärbte Einstellung zu bestimmten Medien bzw. Formen der Mediennutzung. Der Blick in die Mediengeschichte ist vor allem deshalb hilfreich, weil spätestens seit der Lesesucht- und Lesewut-Diskussion am Ende des 18. Jahrhunderts die Argumentationsmuster der Medienkritik erstaunlich konstant gebliebensind.
Für eine Reflexion über die Argumentationsmuster der Medienkritik bietet sich die Schmutz- und Schundkampagne der 1950er Jahre, die sich schwerpunktmäßig gegen das Lesen von Comics richtete, an.

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