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n-report

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Das Landesprojekt n-report - journalistisches Arbeiten an der Schule

Seit 2005 wird durch n-report in Niedersachsen das journalistische Arbeiten in der Schule gefördert und vernetzt.  Auf Fortbildungsveranstaltungen werden Lehrinnen und Lehrer von Journalisten und Medienpädagogen in unterschiedlichsten Bereichen geschult: Themenfindung, Recherche, Print- und Online-Journalismus, Fotoreportage, Montage/Post-Produktion, Podcast, Radiojournalismus, Video/TV-Journalismus und Veröffentlichung. Die Lehrerinnen und Lehrer erproben danach die Ideen der Profis mit ihren Schülerinnen und Schülern. Schon an vielen Schulen wird journalistisches Arbeiten erfolgreich in Wahlpflichtkursen, Profilkursen, AGs oder im Seminarfach durchgeführt. Diese Arbeit soll mit dem Projekt unterstützt und gefördert werden.

Projektdokumentation in der NLQ-Broschüre "n-report regional 03"

Im Schuljahr 2014/15 wurde mit n-report regional zum dritten Mal ein Schulprojekt mit Abschlusspräsentation und Prämierung von journalistischen Schulbeiträgen durchgeführt. Die Lehrer der Projektschulen haben an fünf mehrtägigen Fortbildungsmodulen zu den journalistischen Schwerpunkten "Schreiben", "Foto", "Video", Radio" und "Online" teilgenommen. Die neue NLQ-Broschüre "n-report regional 03" ist über den Projektleiter und als Download erhältlich. Alle weiteren Informationen und Veröffentlichungen zu n-report regional, sind auf der Projektseite n-report.de zu finden.

Neue Projektausschreibung: n-report multimedial

Schulen mit innovativen Projektideen gesucht! Bis zum 31.3.2016 können sich niedersächsische Schule für die Teinahme an der neuen n-report-Reihe beim NLQ bewerben. Alle notwendigen Informationen und Voraussetzungen finden die Schulen in der aktuellen Projektausschreibung.

Das Projekt n-report multimedial beinhaltet:

  • Lehrkräfte lernen von Journalisten, eigene Reportagen und Beiträge zu produzieren.
  • In der eigenen Schule werden in journalistischen Schulprojekten eigene Themen umgesetzt.
  • In den Schülerprojekten können alle Medien (Foto, Print, Film/TV, Audio, Web) im eingesetzt werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler können einen N-REPORT-PREIS 2017 ("Schreiben", "Foto", "Video", "Radio") gewinnen.
  • Für den Zeitraum des Projektes wird eine Ausstattungsunterstützung zur Verfügung gestellt. 
  • Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein NLQ-Zertifikat zur Qualifikation "journalistisches Arbeiten in der Schule" vergeben.

 

Abschlussveranstaltung des Landesprojekts "n-report regional" mit Verleihung des N-REPORT-PREISES 2015

Die Spannung stieg am Mittwoch, 24. Juni 2015, im Kino im Künstlerhaus, Hannover, als der Projektleiter von n-report regional, Hans-Jakob Erchinger, zur Preisveleihung anhob. Zwölf Schulen aus Niedersachsen hatten insgesamt 53 journalistische Beiträge in den Kategorien "Schreiben", "Foto", "Radio" und "Video" eingereicht. Alle hofften darauf, den Preis von je EUR 200,- pro Kategorie entgegen nehmen zu können.

Den Preis in der Kategorie "Schreiben" gewann Nicole Hockmann vom Gymnasium Papenburg mit ihrem Beitrag "Wenn der Opa den Enkel im Altersheim besucht". Die Schülerin beschreibt in ihrer Reportage eindrücklich, was es heißt, als junger behinderter Mensch den Alltag zu meistern. Nicole Hockmann begleitete einen Zwanzigjährigen und verfasste ihren Text aus seiner Perspektive. 

Die Fotoreportage "Handys - ganz schön praktisch! Oder doch eher gefährlich?" von Celine Grabs und Laura Walden von der Albert-Einstein-Schule KGS Laatzen gewann den Preis in der Kategorie "Foto". Mit ihrer Fotostory erzählen sie den Alltag der Protagonistin, die sich auf nichts mehr konzentrieren kann, weil sie sich ausschließlich mit ihrem Handy beschäftigt.

In der Kategorie "Radio" gewann der Beitrag "Nabe - nicht Nabel! Wie die Ware in die Region kommt" von Pascal Schuh und David Haselbach vom Gymnasium Georgianum Lingen. Ausgangspunkt ihres Beitrags war die Geschenkidee für eine Freundin. Die rasend schnelle Lieferung der Bestellung veranlasste die beiden Schüler, bei Zulieferern zu recherchieren, wie der Ablauf so schnell gelingen kann.

Und schließlich wurde der Beitrag "Flüchtlinge in der Region" vom Gymnasium Hittfeld in der Kategorie "Video" als bester unter 15 Einsendungen prämiert. Im Beitrag geht es um die zunehmende Zahl der Flüchtlingsunterkünfte, wobei die Schülerinnen und Schüler sich für die Menschen hinter den Zahlen interessierten. Sie luden Flüchtlinge ein, unterhielten sich mit ihnen und vermitteln in ihrem Video Einblick in Flucht, Leben und Perspektiven der Heimatvertriebenen.

Die Begründungen für die einzelnen Preisvergaben trugen die Jurymitglieder Natalie Deseke (Radio), Hans-Jakob Erchinger (Foto), Maren Preiß (Print) und Bernd Wolter (Video) vor. Im Anschluss erhielten die Lehrerinnen und Lehrer, die über ein Jahr am Projekt teilgenommen hatten, Zertifikat und Teilnahmeurkunde. Den Rahmen der Abschlussveranstaltung bildeten die beiden Poetry-Slamer Tobias Kunze und Robert Kayser mit witzigen und provozierenden Texten.

Mit netten Gesprächen und einem leckeren Imbiss klang die Preisverleihung im Foyer des Hannoverschen Künstlerhauses aus.

 

 

Webseite: n-report.de

Projektblog mit Infos zu den Fortbildungen und der Ausschreibung zu n-report multimedial

Ausschreibungstext aus dem Amtsblatt

Bewerbungsschluss: 31.03.2016

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