Nach Religionen fragen

Religiöse Pluralität ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund zunehmender Migrationsbewegungen und der weltweiten Globalisierung ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Andere Lebensorientierungen, Religionen und Weltanschauungen treten neben den unseren Kulturkreis entscheidend prägenden christlichen Glauben. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, den Blick für das Eigene und das Fremde zu schärfen sowie in einen respektvollen und kritischen Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen einzutreten. Die Bildung einer eigenen religiösen Identität, die eine unvoreingenommene und angstfreie Öffnung gegenüber dem Anderen erleichtert und eine „Kultur der Anerkennung“ fördert, steht im Mittelpunkt. 

 

 
 
Erwartete Kompentenzen am Ende von Schuljahrgang 6:

Die Schülerinnen und Schüler....

  • beschreiben, dass Menschen unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften angehören und friedlich miteinander leben können. 
  • erläutern Ausdrucksformen der Glaubenspraxis des Judentums. 

 

Erwartete Kompentenzen am Ende von Schuljahrgang 8:

Die Schülerinnen und Schüler....

  • benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Islam und Christentum. 
  • erläutern Möglichkeiten eines respektvollen Umgangs von Christen, Juden und Muslimen im Alltag. 

 

Erwartete Kompentenzen am Ende von Schuljahrgang 9  bzw. 10:

Die Schülerinnen und Schüler....

  • erörtern ihren eigenen Standpunkt in Auseinandersetzung mit anderen Religionen und Weltanschauungen. 
  • problematisieren intolerantes Verhalten gegenüber Menschen anderer Religionen und Weltanschauungen in Geschichte und Gegenwart. 

 

Quelle: Kerncurriculum Evangelische Religion für die Realschule

 
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