Gott

Das Reden von Gott steht bei vielen Schülerinnen und Schülern in einer Spannung zu den Erfahrungen von Autonomie und Verfügbarkeit über das eigene Leben. Auch in Gesellschaft und Wirtschaft spielt das Reden von Gott keine oder nur eine marginale Rolle. Gleichwohl kommen im Unterricht nicht selten lebensgeschichtlich bedeutsame Erfahrungen zur Sprache, wie z. B. um die Verlässlichkeit von Beziehungen oder die Sehnsucht nach sinnvollem Leben, um Vertrauen und Orientierung. Aus diesen existenziellen Erkundungen ergeben sich Anknüpfungspunkte für eine sach- und schülergemäße Thematisierung der christlichen Rede von Gott, der grundlegenden Krisen des Glaubens und der Kritik an der Wirklichkeit Gottes, die in der pluralen Gesellschaft formuliert werden.

 


Die Rede von Gott – Gott: Wer ist das?


Die Schülerinnen und Schüler …

  • erklären die Spannung zwischen der Rede von Gott und der Unverfügbarkeit Gottes
  • setzen sich mit der Auffassung auseinander, dass „Gott“ das bezeichnet, woran Menschen ihr Herz hängen und worauf sie sich bedingungslos verlassen



Gott in Beziehung – Was heißt es, an Gott zu glauben?


Die Schülerinnen und Schüler …

  • zeigen auf, wie sich Menschen als von Gott angesprochen erfahren und wie sich dies auf ihr Leben auswirkt
  • setzen sich mit der Theodizee-Frage und der Erfahrung der Abwesenheit Gottes auseinander
  • interpretieren die Shoah als tiefste Durchkreuzung des Redens von Gott



Streit um die Wirklichkeit Gottes – Was hält der Kritik stand?


Die Schülerinnen und Schüler ...

  • nehmen zu einem klassischen religionskritischen Konzept theologisch begründet Stellung
  • setzen sich mit kritischen Anfragen der modernen Naturwissenschaften an den Glauben auseinander

 

Kerncuriculum für das Fach Evangelische Religion für den Sekundarbereich II

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