Jesus Christus

Jesus Christus als der, in dem Gott Mensch geworden ist, wird den meisten Schülerinnen und Schülern eher fremd sein. Zugleich machen sie die Erfahrung, dass in der Gesellschaft virulente Heilsversprechungen nicht eingelöst werden, dass sie vielmehr mit eigener Ohnmacht und Unvollkommenheit leben lernen müssen und auf die Zuwendung anderer angewiesen sind. Auch müssen Handlungsziele wie Gemeinschaft, Solidarität und soziale Verantwortung in der Regel mit einseitig gewinnorientierten Zielen konkurrieren. Die Frage nach dem, was das eigene Leben „gut“ und „heil“ sein lässt, kann vom Wirken Jesu her durchaus eine Antwort bekommen. Auch fordern Kreuz und Auferstehung Jesu Christi zu einer Infragestellung der üblichen Muster von Macht und Ohnmacht heraus.



Jesus Christus als Grund des Glaubens – Was hat Jesus mit Gott zu tun?


Die Schülerinnen und Schüler …

  • zeigen die Bedeutung des jüdischen Hintergrundes Jesu für das christliche Gottesverständnis auf
  • erklären das Bekenntnis zu Jesus Christus als Ausdruck des spezifisch christlichen Gottesverständnisses



Wirken und Botschaft Jesu − Was mutet Jesus uns zu?

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erläutern die Botschaft Jesu vom Reich Gottes
  • setzen sich mit Formen der Nachfolge Jesu auseinander


Kreuz und Auferstehung − Für mich gestorben und auferstanden?

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • setzen sich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander
  • stellen dar, dass nach christlichem Verständnis von Auferstehung Gott dem Menschen über den Tod hinaus eine unverbrüchliche Beziehung zusagt

 

 

Kerncuriculum für das Fach Evangelische Religion für den Sekundarbereich II

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