Nach Religionen fragen

Muslimische Jugendliche erleben sich in Deutschland häufig in einer komplexen, teilweise widersprüchlichen Situation: Obwohl sie zum Teil in Deutschland geboren sind, werden sie häufig und mitunter pauschalisierend mit den Herkunftsländern ihrer Eltern und/oder Großeltern identifiziert. Daraus kann ein Gefühl der Heimatlosigkeit entstehen. Die muslimischen Jugendlichen sind auf der Suche nach Orientierungswissen in einer mehrheitlich christlich-säkularen Gesellschaft. Die Bildung einer eigenen religiösen Identität, die eine unvoreingenommene und angstfreie Öffnung gegenüber dem Anderen erleichtert und eine „Kultur der Anerkennung“ fördert, steht im Mittelpunkt. 

 

Erwartete Kompetenzen am Ende von Schuljahrgang 6

Die Schülerinnen und Schüler...

  • beschreiben unterschiedliche religiöse Lebensformen in ihrem Umfeld. 
  • erläutern Grundzüge des Christentums und beschreiben christliche Prägungen der Gesellschaft. 

 

Erwartete Kompetenzen am Ende von Schuljahrgang 8

Die Schülerinnen und Schüler...

  • benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede monotheistischer Religionen. 
  • erläutern Möglichkeiten eines respektvollen Umgangs von Christen, Juden und Muslimen im Alltag. 

 

Erwartete Kompetenzen am Ende von Schuljahrgang 10

Die Schülerinnen und Schüler...

  • erörtern ihren eigenen Glauben als Muslimin/ Muslim im Hinblick auf Differenz und Gemeinsamkeit mit anderen Religionen und Weltanschauungen. 
  • problematisieren intolerantes Verhalten gegenüber Menschen anderer Religionen und Weltanschauungen in Geschichte und Gesellschaft. 

Kerncurriculum Islamische Religion für die Schulformen des Sekundarbereichs I 

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