Kompetenzbereiche

Geschichte ist Vergangenheit, die in der Erzählung gedeutet wird. Das übergeordnete Ziel des Geschichtsunterrichts ist daher die Vermittlung von narrativer Kompetenz.

Schülerinnen und Schüler lernen, historisches Wissen (Fachwissen) zu ermitteln, es sinnbildend zu verknüpfen und zu beurteilen. Dafür brauchen sie Rationalitätsstandards, die sie in Form von Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz erwerben.

Prozessbezogene Kompetenzen und Fachwissen stehen in diesem Unterricht gleichberechtigt nebeneinander. Während die prozessbezogenen Kompetenzen dazu dienen, historische Inhalte zu erschließen, hilft das Fachwissen, narrative Kompetenzen zu schulen. Im Geschichtsunterricht lernen Schülerinnen und Schüler daher, vorhandene historische Narrationen zu analysieren, d.h. sie zu dekonstruieren, und auf dieser Grundlage eigene Narrationen zu konstruieren.

 

Quelle: Kerncurriculum Geschichte für das Gymnasium Schuljahrgänge 5-10

 

 
Fachwissen

Fachwissen

Was war da los? Und was hat das mit mir zu tun? Die Unterrichtsinhalte sollen identitätsstiftend sein. Schülerinnen und Schüler brauchen aber auch ein Wissensgerüst, mit dem sie sich in der Geschichte orientieren können. Lesen Sie mehr
Sachkompetenz

Sachkompetenz

Verloren in den unendlichen Weiten von Zeit und Raum... Schülerinnen und Schüler brauchen Orientierungshilfen, um historisches Wissen einordnen zu können. Lesen Sie mehr
Methodenkompetenz

Methodenkompetenz

Quelle oder Quatsch? Wer eine historische Narration entwickeln will, muss mit Zeugnissen und Darstellungen der Vergangenheit kompetent umgehen können. Lesen Sie mehr
Urteilskompetenz

Urteilskompetenz

Deine Meinung interessiert uns? Falsch! Wir wollen Dein Urteil. Historisch fundierte Urteile sind mehr als Meinungen. Lesen Sie mehr
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