Symbolische Kommunikaktion

Im Alltag stehen vor allem Worte als Lautmuster oder Schrift im Vordergrund der symbolischen Kommunikation. Allerdings werden an Schulen mit dem Unterstützungsschwerpunkt geistige Entwicklung häufig auch unterstützte Kommunikationsformen wie Handzeichen oder Gebärden eingesetzt. Außerdem wird oft mit Bildern und Piktogrammen gearbeitet. So kann die Lautsprache unterstützt oder sogar ersetzt werden.

Im Bereich der Lautsprache können Störungen wie Dyslalien, verspäteter Spracherwerb, Dysgrammatismus oder Redestörungen auftreten. Zur gezielten Diagnose und zum Abbau der Störungen ist die Unterstützung von Fachleuten notwendig. Außerdem sollen die Lautsprache unterstützende Symbolsysteme eingesetzt werden.

Körpereigene Kommunikationsformen

Externe Kommunikationsformen

Gesten konkrete Gegenstände
Gebärden Bilder
Fingeralphabet Piktogramme
  optische Symbole (auch Schrift)
  Sprechcomputer

Beim Prozess des Lautspracherwerbs können die Schülerinnen und Schüler auf erlernte Strategien der vorsymbolischen Kommunkation zurückgreifen. Erste Einwortäußerungen werden mit Gesten oder Blickorientierung zu Personen oder Dingen begleitet. Auch weitere Entwicklungsstadien im Lautspracherwerb ähneln den Stationen im Erwerb der Kombination von Gebärden.

Angestrebte Kompetenzen

  • Verstehen kommunikativer Äußerungen mit Lautsprache
  • Produzieren kommunikativer Äußerungen mit Lautsprache
  • Produzieren kommunikativer Äußerungen mit unterstützter Kommunikation

Quelle: Kerncurriculum für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

 

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