Fragen nach Individuum und Gesellschaft

Das Rahmenthema „Fragen nach Individuum und Gesellschaft“ rückt den Menschen in seinem Eingebundensein in politische, soziale, kulturelle und weltanschauliche oder religiöse Gemeinschaften in den Mittelpunkt. Die Vielfalt dieser Bindungen spiegelt die Pluralität unserer Gesellschaft wider, die einerseits als Chance für die Realisierung individueller Interessen und Bedürfnisse gilt, andererseits aber auch als Herausforderung im Sinne einer gemeinschaftlichen Vereinbarkeit divergierender Individual- und Gruppeninteressen gewertet werden muss. Dies erleben die Schülerinnen und Schüler selbst in unterschiedlichen Lebensbereichen.

Auf diesem Hintergrund kommt der Auseinandersetzung mit Gerechtigkeitsprinzipien und Rechtsformen eine besondere Bedeutung zu. Mit dem Ausloten der Begriffe Recht und Gerechtigkeit im Pflichtmodul wird ein ethisch-moralischer Bezugsrahmen geschaffen, auf den die gesellschafts-wissenschaftlich, philosophisch-politisch sowie religionswissenschaftlich akzentuierten Themen der Wahlmodule verweisen. 

 

Kernkompetenzen des Rahmenthemas

  • unterscheiden verschiedene Formen von Recht und Gerechtigkeit,
  • untersuchen individuelle und gemeinschaftliche Problemfelder von Gerechtigkeit,
  • beurteilen die Umsetzung von Recht und Gerechtigkeit in unterschiedlichen Gesellschaften und Gemeinschaften,
  • entwerfen eigene Vorstellungen von einer gerechten Gesellschaft (z. B. im Gedankenexperiment, im Entwurf einer Utopie). 

Pflichtmodul Recht und Gerechtigkeit

 Verbindliche Unterrichtsaspekte:

  • Naturrecht vs. positives Recht
  • Prinzipien und Problemfelder von Gerechtigkeit
  • Recht, Schuld und Strafe
  • Zusätzlich für erhöhtes Anforderungsniveau: Menschenwürde als Gestaltungsauftrag 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

Wahlmodul Bedeutung von Religion für Individuum und Gesellschaft

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Wahlmodul Anspruch und Wirklichkeit individueller Glücksvorstellungen

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