Wahlmodul Anspruch und Wirklichkeit individueller Glücksvorstellungen

Verbindliche Unterrichtsaspekte: 

  • traditionelle und moderne Konzeptionen individuellen Glücks
  • Zusammenhänge zwischen individuellem Glück und gesellschaftlichen Strukturen
  • Glück und Moral
  • Zusätzlich für erhöhtes Anforderungsniveau: Problem der Objektivierbarkeit des Glücksbegriffes 

 

Mögliche Inhalte: 

  • Eudämonismus, Hedonismus, Leben in harmonischen Familienstrukturen, „ Flow“, Askese
  • religiöse Begründungen für individuelles Glück unter gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (z. B. sælde und êre, hovischeit, „Dschihad“ als „Große Anstrengung“, Nirwana als „Erlöschen allen Leidens“)
  • Formen der Liebe (z. B. philia, eros, agape)
  • Ausprägungen und Problematik materiellen Denkens
  • Glücksvorstellungen in unterschiedlichen Lebensabschnitten
  • Unvereinbarkeit, Dissonanz, Koinzidenz oder Harmonie zwischen Glück und Moral?
  • politische, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen als Basis und Reglementierung individueller Glücksvorstellungen
  • Glück innerhalb und außerhalb der Gesellschaft (z. B. Stoa, Epikureismus, alternative Lebensentwürfe)
  • „pursuit of happiness“ als Verfassungsgrundsatz
  • Glücksvorstellungen in Religionen und Weltanschauungen (z. B. Konfuzianismus, Zen-Buddhismus, Christentum)

 

Quelle: Kerncurriculum Werte und Normen Sekundarbereich II

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