Fortbildung

Lehrerfortbildung

(1) Wo stehen wir?

Gemäß § 51 Abs. 2 Nds. Schulgesetz (NSchG) sind Lehrkräfte verpflichtet, sich zur Erhaltung ihrer Unterrichtsbefähigung fortzubilden. Ständige Innovationen in der Pädagogik, den Fachwissenschaften sowie den Fachdidaktiken und der Methodenlehre machen die regelmäßige Befassung mit diesen Themenbereichen erforderlich, um über die gesamte Zeit der Berufstätigkeit die in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen zu festigen und zu erweitern. Dies gilt in besonderem Maße für den Umgang mit Medien und ihren Einsatz im Bildungsbereich, weil Auswirkungen und Tempo der Innovationen hier besonders groß sind.
Der Bedarf einer Schule nach Beratung sowie nach Fort- und Weiterbildung wird in einem schulischen Qualifizierungskonzept festgehalten. Es gibt Auskunft darüber, in welchen Bereichen und zu welchen Themen eine Schule einen besonderen Unterstützungsbedarf sieht und wie dieser eingelöst werden kann. Angebote für Fortbildungen finden Lehrkräfte zum einen in den dienstlichen Fortbildungen, die das Land seit Jahren für das eigene Personal bereithält. Darüber hinaus bieten in
zunehmendem Maße Medienzentren oder Einrichtungen der Erwachsenenbildung fachlich sehr differenzierte und auf den schulischen Bedarf ausgelegte Qualifizierungen für Lehrkräfte an. Durch die seit dem Jahr 2008 bei allen öffentlichen Schulen eingerichteten Budgets können sich Schulen passgenau die gewünschten Fortbildungsmaßnahmen finanzieren. Die Fortbildungsangebote werden durch Evaluation und Abfragen der Anbieter so gesteuert, dass die Schulen bei der systematischen Qualitätsentwicklung ihres Unterrichts unterstützt werden, insbesondere durch Angebote, die einen Beitrag zu einer qualifizierten Verbesserung der Medienkompetenz von Lehrkräften leisten.

(2) Wo wollen wir hin?

Durch den Innovationsdruck im Bereich der digitalen Medien stellt die Medienbildung große Anforderungen an die schulischen Qualifizierungskonzepte. Aufgrund ihres Übersichtswissens können die Schulleitungen den medienpädagogischen Bedarf erkennen und diesen in den Qualifizierungskonzepten berücksichtigen. So wird sichergestellt, dass medienpädagogische Kompetenzen in den Schulkollegien erweitert und aktuell gehalten werden.
Für Beratungslehrkräfte ist die Berücksichtigung von medienpädagogischen Aspekten Teil des Beratungsauftrages. Die Qualifizierung hierfür erfolgt durch die Niedersächsische Medienberatung.


Auszug aus: Medienkompetenz in Niedersachsen. Meilensteine zum Ziel, Hannover Februar 2012, S. 27

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