Thema im Fokus: Autismus-Spektrum-Störungen

Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) finden sich in allen Schulformen. Die Erscheinungsformen sind vielfältig. Jungen sind von autistischen Störungen häufiger betroffen als Mädchen. Die intellektuelle Begabung autistischer Kinder reicht von geistiger Behinderung bis zur Hochbegabung. Häufig  zeigen sich eine Beeinträchtigung der zwischenmenschlichen Interaktion und Kommunikation sowie ein stereotypes Repertoire an Interessen und Fähigkeiten. Es kann sein, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht keinen Blickkontakt aufnehmen, scheinbares Desinteresse am Unterrichtsgeschen zeigen und durch zu viele Reize überfordert sind. Eventuell nehmen sie im Klassenverband eine Außenseiterrolle ein. 

Unterstützende Maßnahmen im Unterricht können sein:

  • Strukturierungshilfen
  • Rituale
  • eindeutige Sprache
  • Veränderungen ankündigungen und Vorhersehbarkeit schaffen
  • Bildung von Netzwerken und Runden Tischen

 

Die Förderung ist eine gemeinschaftliche Aufgabe von Lehrkräften, Förderschullehrern, Eltern und Therapeuten. Die allgemeinbildenden Schulen erhalten auf Anfrage Unterstützung durch den Mobilen Dienst Autismus-Spektrum-Störung. 

Zu den Angeboten des Mobilen Dienstes gehören u.a.:

  • Informationen über Autismus-Spektrum-Störung
  • Beratung bei der Umsetzung geeigneter Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen
  • Beratung bei der Gestaltung des Nachteilsausgleichs
  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen
  • Einarbeitung von Unterrichtsassistenzen
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