Miteinander kämpfen und Kräfte messen

Kräfte messen und miteinander kämpfen umfassen die direkte körperliche Auseinandersetzung mit einem Partner in einer geregelten und unter sozialer Kontrolle stattfindenden Kampfsituation, in der das Erspüren der eigenen Kraft und der Kraft des Partners sowie die körperliche Nähe zu einer emotional intensiven Auseinandersetzung führen. Anders als beim Kräftemessen gilt beim Kämpfen das Freiwilligkeitsprinzip, um Kindern die drohende Blamage in der körperlichen Auseinandersetzung mit einem ungewollten Gegner oder den Ganzkörperkontakt zu ersparen. Kräfte messen und miteinander kämpfen ermöglichen

  • das Aushalten der körperlichen Nähe und Sich-Einlassen auf die direkte körperliche Auseinandersetzung,

  • das Beherrschen der eigenen Kraft sowie das Beherrschen der Emotionen beim Kämpfen und das Ausschließen unkontrollierter aggressiver Ak-

    tionen,

  • das faire Verhalten beim Kämpfen, in dem vereinbarte Regeln eingehalten werden, die Unversehrtheit des Partners höher als ein Sieg bewertet

    und ein unterlegener Partner nicht bloßgestellt wird.

 

Erwartete Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler am Ende des 2. Schuljahrgangs

  • Regelungen beim Kräftemessen festlegen und einhalten

  • wertschätzend mit Sieg und Niederlage umgehen 

 

Erwartete Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler am Ende des 4. Schuljahrgangs

  • den Standard des 2. Schuljahrgangs halten und Fairnessrituale etablieren

  • Schiedsrichterfunktion übernehmen

  • beim Rangeln und Ringen sowohl in der Rolle des Angreifers als auch des Verteidigers klug und geschickt kämpfen

  • den Standard des 2. Schuljahrgangs in schwierigeren Situationen halten 

     

 Kerncurriculum Sport für die Grundschule Schuljahrgänge 1-4  

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