Der Ramadan

Nichtmuslime bekommen in Deutschland vom neunten Monat (Ramadan) des islamischen Kalender nicht viel mit, da sehr viel in den Familien stattfindet.

Ganz anders sieht es in den Ländern aus, in denen die Bevölkerung mehrheitlich Muslime sind. 

Das Leben tagsüber geht wesentlich gemächlicher vonstatten, ganz im Gegensatz zu der Zeit nach Sonnenuntergang, in der quasi alles nachgeholt wird, was tagsüber nicht möglich war. Das kulturelle Leben konzentriert sich ganz auf diese Zeit, ähnlich wie es bei uns Weihnachten der Fall ist.

Der Monat Ramadan wird mit der Fastenzeit im Islam gleichgesetzt und zählt zu den „Fünf Säulen des Islams“ und ist eine Pflicht von Muslimen. In einigen islamischen Ländern ist das Nichtbefolgen des Fastens von staatlicher Seite verboten. 

Nicht nur Essen und Trinken gehören dazu, sondern es ist von Sonnenaufgang bis -untergang zum Beispiel auch nicht erlaubt, zu rauchen oder Geschlechtsverkehr zu haben.

Das Fastenbrechen am Ende des Ramadan, mancherorts Zuckerfest genannt, zählt zu den wichtigsten Festen für Muslime weltweit.

Da sich der islamische Kalender nach dem Mondzyklus richtet, verschiebt sich der Ramandan, ähnlich wie Ostern, jedes Jahr um ein paar Tage.

 

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