Beurteilen und Bewerten

Schülerinnen und Schüler können im Erdkundeunterricht auf der Grundlage ihres Fachwissens und der erworbenen Fähigkeiten raumbezogene Situationen, Sachverhalte, Probleme unter Anwendung geografischer Kenntnisse und Kriterien beurteilen. Dabei berücksichtigen sie fachbezogene Kriterien, wägen naturgeografische sowie wirtschafts- und sozialgeografische Aspekte – v. a. auch in ihrer gegenseitigen Beeinflussung – ab. Ferner werden Schülerinnen und Schüler angeleitet, ihre Sach- und Fachurteile mit geografisch relevanten Werten und Normen zu verbinden und so zu fachlich begründeten Werturteilen zu gelangen.

 

Kompetenz, Sachverhalte und Situationen unter Anwendung geografischer Kenntnisse zu beurteilen und zu bewerten

Die Schülerinnen und Schüler …

  • entwickeln fachbezogene und allgemeine Kriterien des Beurteilens und Bewertens (wie z. B. ökologische, ökonomische, soziale Adäquanz, Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung, Perspektivität),
  • beurteilen und bewerten aufgrund geografischer Kenntnisse und geeigneter Kriterien geografisch relevante Sachverhalte, Ereignisse, Probleme, Risiken (z. B. Migration, Hochwasser, Entwicklungshilfe, Flächennutzungskonflikte, Konflikte beim Zusammentreffen von Kulturen, Bürgerkriege, Ressourcenkonflikte),
  • beurteilen und bewerten aus klassischen und modernen Informationsquellen (z. B. Schulbuch, Zeitung, Atlas, Internet) sowie aus eigener Geländearbeit gewonnene Informationen hinsichtlich ihres generellen Erklärungswertes und ihrer Bedeutung für die Fragestellung,
  • erfassen Interessen und Absichten in Informationen hinsichtlich ihrer Seriosität.

 

Kompetenz, geografische Erkenntnisse und Sichtweisen hinsichtlich ihrer Bedeutung, Auswirkungen und Folgen zu beurteilen und zu bewerten

Die Schülerinnen und Schüler …

  • nehmen Stellung zu geografischen Aussagen hinsichtlich ihrer räumlichen und gesellschaftlichen Bedeutung (z. B. von Geo- und Umweltrisiken, Mobilität),
  • berücksichtigen geografisch relevante Werte und Normen (z. B. Menschenrechte, Naturschutz, Nachhaltigkeit),
  • erfassen Vor- und Nachteile aus verschiedenen Perspektiven (z. B. unterschiedliche Maßstäbe, Darstellungsweisen, Rollen),
  • wägen Vor- und Nachteile sachgerecht und problemorientiert ab.
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