Unterrichtsgestaltung

Die Auswahl der Inhalte des Sachunterrichts knüpft an die Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler an und ermöglicht ihnen eine direkte Begegnung mit Phänomenen und Sachverhalten der Lebenswelt.

Um elementare Einsichten zu gewinnen und Zusammenhänge zu erkennen, bieten sich an der Schule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung viele Arbeitsformen des Sachunterrichts besonders an:

  • das Erleben und Wahrnehmen
  • die Beobachtung
  • der Versuch und das Experiment
  • die Arbeit mit realen Gegenständen
  • der Unterrichtsgang
  • die Objekterkundung

Der handelnden Auseinandersetzung mit den Lerngegenständen kommt eine besondere Bedeutung zu. Schülerinnen und Schüler können unabhängig von den individuellen Lernvorraussetzungen Erkenntnisse und Fähigkeiten auf unterschiedlichen Kompetenzstufen gewinnen.

Sachunterricht geht von relevaten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswelt aus. Die Bildungsziele werden in fünf inhaltsbezogene Perspektiven gegliedert:

Die Themen der inhaltsbezogenen Perspektiven sind nicht hierarchisch oder nacheinander geordnet sondern im Unterricht vernetzt zu bearbeiten.

Inhaltliche Themen werden mit unterschiedlichen Verfahren und Methoden erarbeitetet. Diese werden als prozessbezogene Dimensionen beschrieben.

Im Mittelpunkt des Sachunterrichts steht als inhaltliche Perspektive das Thema. Es hat einen Bezug zur realen Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler. Bei der Erarbeitung werden die prozessbezogenen Dimensionen angewendet.

Die Grafik veranschaulicht die Vernetzung:

 Quelle: Kerncurriculum für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder

Kontakt

CAPTCHA Image[ neues Bild ]
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln