Das christliche Osterfest

Die christliche Osterfeier hat ihre Wurzel im alttestamentlich-jüdischen Pessach-Fest. Es ist das älteste und höchste Fest im Kirchenjahr mit zahlreichen Bräuchen und Riten. 

Ausgangspunkt ist das leere Grab und die damit verbunden Auferstehung Jesu. Dieses für uns unvorstellbare Ereignis wurde auch von seinen Jüngern zunächst nicht geglaubt. Erst als Jesus sich den Emmaus-Jünger offenbart und anschließend auch den anderen Jüngern erscheint, verstehen diese, was passiert ist.

Wir sind mit dem (Nicht)Begreifen der Auferstehung nicht allein. Umso mehr gilt,  "Selig, die nicht sehen und doch glauben" (Joh 20,29).

Um die Auferstehung als solche besser zu verstehen, finden wir im ersten Korintherbrief von Paulus geschrieben: "Auch das, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst, hat noch nicht die Gestalt, die entstehen wird."  

Im Laufe der Zeit haben sich zahlreiche Bräuche tradiert, die die Auferstehung symbolisieren und die damit verknüpfte Botschaft verständlicher machen sollen. Wie etwa die Osterkerze, die als das Licht der Welt, die Dunkelheit erhellt. 

 

„Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.“
Dietrich Bonhoeffer

 

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