Empfehlungen

Empfehlungen des Niedersächsischen Kultusministeriums

Neben dem derzeit gültigen Erlass "Förderung von Bildungserfolg und Teilhabe von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache" hat das Niedersächsische Kultusministerium zahlreiche Empfehlungen und Broschüren veröffentlicht, die Grundlage für die Teilhabe und Förderung neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher, aber auch für die durchgängige Sprachbildung aller Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sind.  

 

Schulzuweisung von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen

Wenn neu zugewanderte Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter in einer Kommune eintreffen, sind die örtlichen Schulen und damit auch deren Träger gefordert, gemeinsam eine gute Lösung für sie zu finden. Diese Lösung muss die Interessen der neu Zugewanderten, aber auch die der Ortsansässigen berücksichtigen. Deshalb sind Bündnisse auf der kommunalen Ebene sinnvoll, um möglichst passgenaue Lösungen zu finden. Auch auf der 1. landesweiten Integrationskonferenz am 16. März 2016 wurde der dringende Wunsch nach mehr Vernetzung geäußert. Um diesem Wunsch Rechnung zu tragen, hat das Niedersächsische Kultusministerium eine Empfehlung „Leitfaden – Clearingstelle Schulzuweisung“ erarbeitet, den wir hier als Download zur Verfügung stellen.

Nach dem Konzept der interkulturellen Lernwerkstatt stehen den Kindern und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter auch in den Erstaufnehmeeinrichtungen Bildungsangebote zur Verfügung. Um den anschließenden Übergang in die Regelschulen zu erleichtern, hat das Niedersächsische Kultusministerium einen Basisbogen entwickelt, mit dem die Lehrkraft in der Erstaufnahmeeinrichtung die wichtigsten Informationen zum Lernstand der Kinder und Jugendlichen an die aufnehmende Schule übermittelt. Den EAE-Basisbogen können Sie ebenfalls hier abrufen.

Durchgängige Sprachbildung in Niedersachsen

Der Zuzug von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunftssprachen nach Niedersachsen ist ein Anlass, das bereits vorhandene Spektrum an Sprachfördermaßnahmen für alle Schülerinnen und Schüler im Land zu erweitern und zu systematisieren. Spracherwerb und Sprachförderung werden zu einer fächerübergreifenden Aufgabe, die Schulen am besten im Rahmen eines sprachbildenden Fachunterrichts und des eigenen Schulprogramms angehen. Mehrsprachigkeit ist in der globalisierten Welt zudem eine wichtige gesellschaftliche Ressource, die wir weiterhin fördern und nutzen wollen.

 

 

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