Fahren ab 17

     

 

Begleitetes Fahren mit 17 

Laut einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen geht das Unfallrisiko beim „Begleiteten Fahren mit 17“ in den ersten beiden Jahren um 20 Prozent zurück. Allein für 2013 bestätigte das Statistische Bundesamt in der Altersklasse der jungen Fahrer mit 26,7 Prozent den prozentual stärksten Rückgang an getöteten Verkehrsteilnehmern. Der positive Effekt des begleiteten Fahrens besteht darin, dass die jungen Autofahrerinnen und Fahrer nach der Fahrprüfung nicht sofort alleine im Auto sitzen, sondern noch viele Monate ständig von einem erfahrenen Erwachsenen begleitet werden, der Tipps und Hinweise geben kann.

Eine vergleichbare Sicherheitswirkung konnte bisher bei keiner anderen Fahranfängermaßnahme nachgewiesen werden. Mit dem „Begleiteten Fahren ab 17“ hat sich ein Erfolgsmodell etabliert, das den höchstmöglichen Sicherheitsgewinn für die Zielgruppe bietet. In Niedersachsen nutzen bereits 50 Prozent aller Fahranfänger das Angebot, bundesweit sind es immerhin 40 Prozent.

 Weiter Informationen unter : http://www.landesverkehrswacht.de/wissenswertes/fuer-jugendliche/begleitetes-fahren.html

Angebote der Landesverkehrswacht: http://www.landesverkehrswacht.de/unser-angebot/fuer-jugendliche.html

 Führerschein AG  

In Zusammenarbeit mit Fahrschulen können Fahranfängerinnen und Fahranfänger pädagogisch umfassender als das bislang geschehen ist auf die motorisierte Verkehrsteilnahme vorbereitet werden. Der Straßenverkehr mit seinen Auswirkungen auf Menschen und Umwelt stellt eines der Schlüsselprobleme unserer Gesellschaft dar. Schulen sollen ihren verkehrspädagogischen Beitrag dazu leisten, heranwachsenden Menschen das „Phänomen Verkehr“ in seiner Komplexität und in seinen Vernetzungen aufzuzeigen. Es geht den Erwerb von „Mobilitätskompetenz“, in der neben dem sicherheitsbewussten das sozial - und umweltbezogene Verkehrsverhalten im Mittelpunkt steht und nicht nur das Autofahren.

 Was strebt Schule mit diesem Programm an?

Fahrschulen finden bei den jungen Erwachsenen in der Regel nicht die gewünschten Werthaltungen und Einstellungen zur motorisierten Verkehrsteilnahme vor. Sie können sich in den vorgeschriebenen Theoriestunden und fahrpraktischen Übungen nur auf die Vermittlung elementaren Wissens und der Fahrfertigkeiten konzentrieren. In der Führerschein AG soll Heranwachsenden verantwortliches Mobilitätsverhalten vermittelt und umfassender auf den Führerscheinerwerb vorbereitet werden. Die mögliche Einrichtung einer schulischen AG, die mit Fahrschulen kooperieren, werden nur dort angestrebt, wo in Schulen und Fahrschulen die personellen und räumlichen Voraussetzungen gegeben sind.

„Kooperation Schule - Fahrschule“ Die Führerschein AG wird vom Kultusministerium, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, dem Innenministerium des Landes Niedersachsen und der Landesverkehrswacht Niedersachsen unterstützt. Die verantwortlichen Initiatoren des Programms, die beteiligten Fahrlehrerinnen/-lehrer und die Lehrkräfte der Schulen sehen in dieser Kooperation eine der Alternativen, Schülerinnen und Schüler besser auf - die Unfallprävention, - ein umweltbewusstes Mobilitätsverhalten vorzubereiten und das Einstellungsverhalten junger Fahrer zu verbessern.

Was ist nicht Aufgabe der Schule, was liegt nicht in ihrem Interesse?

Schule will nicht Aufgaben von Fahrschulen übernehmen. Der berufsständische und gesetzliche Auftrag wird durch dieses Programm nicht berührt.

 

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