IGS

Oberstes Ziel: Interkulturelle kommunikative Kompetenz

Der moderne Französischunterricht ist kompetenzorientiert. Sein oberstes Ziel ist die Vermittlung von interkultureller kommunikativer Kompetenz. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, in interkulturellen Begegnungen kommunikativ handeln zu können. Deshalb hat der Französischunterricht die Aufgabe, Neugier und Interesse für die frankofone Welt zu wecken.

 

Interkulturelle kommunikative Kompetenz beinhaltet den Bereich des

  • Savoir être: Peu à peu können Schülerinnen und Schüler lernen, sich auf fremdsprachlichen Austausch einzulassen und ihn zu bewältigen. Dabei nehmen sie Fremdes und Unbekanntes bewusst wahr, um sich offen und tolerant damit auseinanderzusetzen.
  • Savoir: Schülerinnen und Schüler bauen Kenntnisse über die Sprache und über die soziokulturellen Gegebenheiten in den frankophonen Ländern auf.
  • Savoir comprendre: In der Auseinandersetzung mit frankophonen Lebensbedingungen, Werten und Haltungen lernen Schülerinnen und Schüler andersartige Lebensweisen zu verstehen und ihre eigene zu reflektieren und möglicherweise zu relativieren.
  • Savoir faire: Schülerinnen und Schüler lernen, diese interkulturellen Kompetenzen zu nutzen, um eine eigene Haltung zu Aspekten der frankophonen Welt zu entwickeln und ihr eigenes kommunikatives Handeln an Situationen und Personen anzupassen.

 

Kompetenzzuwachs im Französischunterricht

Im modernen Französischunterricht werden die Lernziele nach Kompetenzbereichen definiert. Dabei richten sich die Teilkompetenzen sowie die Niveaubeschreibungen nach dem vom Europarat herausgegebenen Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GeR) sowie den Bildungsstandards für die erste Fremdsprache für den Mittleren Schulabschluss (laut Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 4.12.2003). 

Kompetenzstufe:

Hörverstehen /

Hörsehverstehen

 

Lesen

Sprechen

 

Schreiben

Sprach-

mittlung

am Ende von Schuljahrgang 7  A1+  A1+  A1+  A1+  A1+
am Ende von Schuljahrgang 9 (A2) A2+ (A2) A2+ (A2) A2+ (A2) A2+ (A2) A2+
am Ende von Schuljahrgang 10 (A2+) B1  (A2+) B1  (A2+) B1  (A2+) B1  (A2+) B1

 

Erläuterungen:

Sofern Französisch als 2. Fremdsprache erst in Jahrgang 7 eingeführt wird, erreichen die Schülerinnen und Schüler am Ende von Jahrgang 7 die Kompetenzstufe A1.

Für Schülerinnen und Schüler, die am Ende von jahrgang 9 den Hauptschulabschluss, oder am Ende von jahrgang 10 den Sekundarabschluss - Realschulabschluss erreichen, gelten die Kompetenzbeschreibungen in den Klammern.

 

Themen im Französischunterricht

Schülerinnen und Schüler erlernen die Sprache in möglichst realitätsnahen und für sie bedeutsamen Situationen. Dabei stehen die kommunikativen Zwecke zugunsten einer gelungenen fremdsprachlichen Verständigung im Vordergrund, die formale Korrektheit der Sprachanwendung ist nachgeordnet.

Die Sprachkompetenzen werden anhand der Inhalte des centre d'interêts erworben. Diese Themen können auf allen Niveaustufen behandelt werden:

 

 

Quelle: Kerncurriculum für die Integrierte Gesamtschule Schuljahrgänge 6/7-10
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